· Fachbeitrag · Vorstandsarbeit
Leitlinien und Praxistipps für die erfolgreiche Vorstandsarbeit
von Dr. Karsten Timmer, wohl & tätig GmbH, Bielefeld
Der Vorstand ist das zentrale Organ jeder Stiftung. Er vertritt die Stiftung nach innen und nach außen, trifft alle wichtigen Entscheidungen und trägt die Verantwortung für sämtliche Bereiche der Stiftungsarbeit. Der Erfolg der Stiftung hängt daher unmittelbar davon ab, dass sich der Vorstand effektiv und angemessen organisiert. Je nachdem wie die jeweilige Stiftung aufgestellt ist, unterscheiden sich die Aufgaben, Strukturen und Arbeitsweisen erheblich. Dennoch gibt es eine Reihe von allgemeinen Leitlinien und Tipps für die Vorstandsarbeit, die sich in der Praxis bewährt haben.
Struktur und Besetzung des Vorstands
Auch wenn es rein rechtlich erlaubt ist, einen Vorstand nur mit einer Person zu besetzen, ist diese Lösung nicht krisensicher. Zu große Gruppen wiederum erschweren die Abläufe, so dass eine Anzahl von drei bis fünf Mitgliedern empfehlenswert ist.
Um keine „Erbhöfe“ entstehen zu lassen, hat es sich bewährt, die maximale Dauer eines Vorstandsamtes von vornherein zu beschränken, z. B. auf zwei oder drei Amtszeiten. Auch eine Altersgrenze hilft, regelmäßig für Wechsel zu sorgen. Sofern diese Regelungen nicht ohnehin in der Satzung festgelegt sind, kann der Vorstand eine Geschäftsordnung erlassen, in der diese Fragen geregelt werden.
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