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20.05.2019 · Fachbeitrag · Zwangsvollstreckung

Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten eines Notars in der Zwangsvollstreckung

| Ein Notar ist in einer komfortablen Situation: Er kann sich seine Kosten und die auf sie entfallenden Zinsen selbst titulieren (§ 89 GNotKG) und so seine Kostenberechnung gegen den Kostenschuldner vollstrecken, ohne dafür ein gerichtliches Verfahren anstrengen zu müssen. Bei der Frage, ob der Notar für die Vollstreckung auch die Hilfe eines Anwalts in Anspruch nehmen kann, endet diese Bevorzugung des Notars aber. Mit der überwiegenden Meinung in der Rechtsprechung und Literatur wird dem Notar die Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten teilweise grundsätzlich, teilweise je nach Einzelfall abgesprochen. Allerdings häufen sich mittlerweile die Gegenstimmen, erst Recht nach Einführung der Pflicht des Gläubigers, die amtlichen Formulare nutzen zu müssen. |