Der Geschäftsführer der Speditionsfirma und seine in der Buchhaltung tätige Ehefrau waren sich einig: Die Umsätze einiger ihrer Auftraggeber sollten nicht mehr in der Buchhaltung erfasst werden, sondern auf ihr Privatkonto fließen.
Mit Urteil vom 24.2.17 hat das OLG Nürnberg entschieden, dass den Steuerberater eine Schadenersatzpflicht trifft, wenn er es versäumt, rechtzeitig eine strafbefreiende Selbstanzeige einzureichen. Diese umfasst auch ...
Gegen die Entscheidung eines Gerichts, das gemäß § 154 Abs. 2 StPO vorläufig eingestellte Verfahren nicht wieder aufzunehmen, steht der Staatsanwaltschaft grundsätzlich ein Beschwerderecht zu. Die Frist des § 154 ...
Die strafrechtlichen Wirkungen einer auftragslosen Fremdanzeige sind abschließend nach § 371 Abs. 4 AO zu bestimmen; dies gilt auch für den Fall eines Geschäftsführerwechsels – so das KG mit Beschluss vom 24.11.16.
Versäumt es der Steuerberater – bzw. sein Personal –, rechtzeitig eine Selbstanzeige zu stellen, haftet er seinem Mandanten gegenüber für später im Steuerstrafverfahren verhängte Geldstrafen einschließlich ...
Das FG Münster hat entschieden, dass grundsätzlich jedes PC-gestützte Kassensystem als manipulierbar gilt. Können Programmierprotokolle nicht vorlegt werden, stellt dies einen erheblichen Mangel dar, welcher nach ...
IWW-Webinar Arbeitgeberleistungen bei Fahrten zur Arbeit
Wie werden Benefits wie Fahrtkostenzuschüsse und kostenlose ÖPNV-Tickets steuerlich optimal gestaltet? Welche Besonderheiten gelten bei welcher Variante – und wie wirken sie sich auf den Werbungskostenabzug aus? Das IWW-Webinar am 26.06. bietet direkt nutzbare Antworten!
Die Rahmenbedingungen zur betrieblichen Altersversorgung sind im Fluss. Die IWW-Online-Fachtagung zeigt, welche Änderungen aus Rechtsprechung und Gesetzgebung Sie jetzt berücksichtigen müssen und wie Sie bAV-Konzepte gezielt optimieren.
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Die Umsatzsteuer ist ein weites Feld, komplex und schwierig zu handhaben. Entsprechend vielfältig sind die Fehlerquellen, die zu Steuerverkürzungen führen. Gleichzeitig nimmt die Umsatzsteuerhinterziehung durch betrügerische Strukturen („Karusselle “) eine herausragende Stellung unter den Steuerdelikten ein. Die Täter machen sich dabei zunutze, dass der Staat die Vorsteuer aus Eingangsrechnungen dem steuerpflichtigen Unternehmer gutschreibt und gegebenenfalls sogar als Steuervergütung ausbezahlt.