12.01.2026 · Fachbeitrag aus SSP · Doppelte Hauhaltsführung
Ein Arbeitnehmer mit einer doppelten Haushaltsführung kann auch Aufwendungen für einen Kfz-Stellplatz als Werbungskosten absetzen. Die Aufwendungen für den Stellplatz fallen nicht unter die 1.000-Euro-Mietwohnung-Abzugsgrenze. Das hat der BFH klargestellt.
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11.01.2026 · Fachbeitrag aus PA · Gesetzesänderung
Das „Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änderung weiterer prozessualer Regelungen“ wurde am 08.12.2025 ausgefertigt und am 11.12.2025 veröffentlicht. Mit Wirkung vom 01.01.2026 an sind gemäß § 71 Abs. 2 Nr. 9 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) „in Streitigkeiten aus Heilbehandlungen“ die Landgerichte ohne Rücksicht auf den Wert des Streitgegenstandes ausschließlich zuständig.
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09.01.2026 · Fachbeitrag aus PP · Blankoverordnung
Zum 01.01.2026 wird die Diagnoseliste zur Blankoverordnung (PP 11/2024, Seite 4 ff.) geringfügig angepasst. Das teilt der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) auf seiner Website mit. Der ICD-10-Code Z98.8 („Sonstige Zustände nach chirurgischem Eingriff“) wird in die Codes Z98.80 und Z98.88 unterteilt. Für die Blankoverordnung ist nun ausschließlich der neue Code Z98.88 relevant, der als Sekundärdiagnose für den besonderen Verordnungsbedarf nach § 106b Abs. 2 Satz 4 ...
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06.01.2026 · Fachbeitrag aus PP · Geringfügige Beschäftigung
Durch die unlängst beschlossene Erhöhung des Mindestlohns gibt es seit dem 01.01.2026 auch wieder Änderungen im Minijob-Bereich. Daneben sind weitere Neuerungen geplant, wie die Minijob-Zentrale mitgeteilt hat. Dieser Beitrag gibt einen Überblick, was aktuell zu beachten ist.
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05.01.2026 · Fachbeitrag aus PP · Gesetzgebung
Ende 2025 hat der Bundesrat umfangreiche Gesetzesänderungen mit Wirkung ab 2026 verabschiedet. Viele dieser Änderungen haben steuerliche Relevanz und betreffen auch Physiotherapeuten. PP hat daher die 8 für Therapeuten praxisrelevantesten Änderungen für Sie analysiert und im Beitrag zusammengestellt.
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05.01.2026 · Fachbeitrag aus PP · Verdachtskündigung
Arbeitnehmer können in Verdacht geraten, eine Arbeitsunfähigkeit (AU) nur vorzutäuschen, um sich Vorteile zu verschaffen. Arbeitgeber können dann eine sogenannte Verdachtskündigung aussprechen (s. u.). Doch eine Verdachtskündigung ist an besondere Voraussetzungen geknüpft, wie ein aktuelles Urteil des Landgerichts (LG) Köln zeigt (Urteil vom 30.07.2025, Az. 6 SLa 540/24). Das Urteil ist auch für Physiotherapiepraxen relevant.
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18.12.2025 · Fachbeitrag aus PP · Betriebsausgaben
Zur Positionierung einer Physiopraxis ist eine Praxiswebsite heute mittlerweile unverzichtbar. Weil Webdesign oft Geld kostet, stellen sich mehrere Fragen: Sind die Kosten als Betriebsausgabe sofort abzugsfähig oder müssen sie abgeschrieben werden? Wenn ja, über welchen Zeitraum? Und was ist mit der Domain? Die Antworten darauf finden Sie in diesem Beitrag.
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17.12.2025 · Fachbeitrag aus PP · Digitalisierung
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag moderner Fitness- und Therapieeinrichtungen nicht mehr wegzudenken. KI-Anwendungen bieten große Chancen für Therapie und Training – von Präzisionsdiagnostik über personalisierte Therapie- und Trainingssteuerung bis hin zur Verletzungsprävention. Gleichzeitig gibt es aber auch einige Bedenken gegenüber der Umsetzung. Wer diese Bedenken ernst nimmt und KI mit Augenmaß und Weitblick nutzt, stellt die Weichen in Richtung ...
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15.12.2025 · Fachbeitrag aus PP · Außerordentliche Kündigung
Eine allein auf einem Online-Fragebogen ohne jeglichen ärztlichen Kontakt beruhende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AUB) erschüttert deren Beweiswert vollständig und begründet bei bewusster Täuschung einen wichtigen Grund zur fristlosen Kündigung. Täuscht der Arbeitnehmer durch eine scheinärztliche Bescheinigung über seine Arbeitsunfähigkeit (AU), ist eine Abmahnung regelmäßig entbehrlich (Landesarbeitsgericht [LAG] Hamm, Urteil vom 05.09.2025, Az. 14 SLa 145/25, Abruf-Nr. ...
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15.12.2025 · Fachbeitrag aus PP · Datenschutz
Als Praxisinhaber werden Sie die Daten Ihrer Mitarbeiter verarbeiten müssen. Dies ist auch von der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gedeckt. Problematisch kann es jedoch werden, wenn Sie hier eine neue Software zu Trainingszwecken mit den Daten Ihrer Beschäftigten füttern möchten. Die Schadenersatzklage eines Arbeitnehmers vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) hatte Erfolg (Urteil von 08.05.2025, Az. 8 AZR 209/21). Auch wenn im vorliegenden Fall nur ein relativ geringer Schadensersatz ...
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