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  • · Fachbeitrag · Therapieangebot

    Bewegungslehre in der Physiotherapiepraxis: Taijiquan und Qigong

    von Physiotherapeut/Sportwissenschaftler M. A. Thomas Colshorn, Bremen

    | Wenn Sie als Physiotherapeut Präventionskurse anbieten und sich dabei etwas von der Masse abheben möchten, finden Sie in Taijiquan und Qigong vielversprechende Möglichkeiten: In beiden Bewegungsformen lassen sich Bewegung und Entspannung hervorragend kombinieren. Da Taijiquan und Quigong weniger verbreitet sind als z. B. Yoga und Pilates, bieten sie Ihnen die Chance, eine Marktnische zu besetzen. Welche Anforderungen Sie und Ihre Praxis dafür erfüllen müssen, erklärt der folgende Beitrag. |

    Bewegungsmeditation mit chinesischen Wurzeln

    Haben Sie schon einmal eine Dokumentation über China gesehen, in der eine Menschengruppe in einer Parklandschaft langsame, aber sehr konzentriert wirkende Bewegungen ausführte? Oder haben Sie solche Gruppen schon einmal selber irgendwo beobachten können? Dabei handelte es sich höchstwahrscheinlich um Qigong- oder Taijiquan-Gruppen. In beiden Bewegungslehren geht es um teils sehr komplexe, bewusst ausgeführte Bewegungsfolgen, die mit ausreichend Übung zu tiefer Entspannung und Fokussierung führen können. Beide Ansätze werden auch als Bewegungsmeditation bezeichnet:

     

    • Taijiquan entstammt der Kampfkunst und hat sich erst im Laufe der Jahrhunderte (und vor allem im Westen) als gesundheitsorientierte Entspannungsmethode etabliert. Es wird aufgrund seiner Historie auch als „chinesisches Schattenboxen“ bezeichnet.