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  • ·Fachbeitrag ·Therapieangebot

    Bewegungslehre in der Physiotherapiepraxis: GYROKINESIS® und GYROTONIC®

    von Physiotherapeut/Sportwissenschaftler M. A. Thomas Colshorn, Bremen

    | Von Pilates, Yoga, Taijiquan (PP 08/2018, Seite 19) u. a. Angeboten haben die meisten Physiotherapeuten sicher schon gehört. GYROKINESIS® (bzw. sein Derivat GYROTONIC®) dagegen ist in Deutschland noch immer relativ wenig verbreitet und weitgehend unbekannt. Gerade aufgrund ihres relativ exklusiven Status verspricht die Methode als Selbstzahlerangebot ein Alleinstellungsmerkmal für Physiotherapeuten. |

    Was ist GYROKINESIS®?

    GYROKINESIS® (=„drehende Bewegung“ von griech. gyros = Runde) versteht sich als ganzheitliches, gerätefreies Bewegungs- und Trainingssystem, das gleichermaßen Kraft, Beweglichkeit und Koordination verbessern will. Begründer des GYROKINESIS® war der deutsch-ungarische Tänzer Juliu Horvath, der in den 70er-Jahren aufgrund einer schweren Wirbelsäulenverletzung seine berufliche Karriere beenden musste. Daraufhin begann er, ein eigenes Rehabiliationsprogramm zu entwickeln, das schließlich in GYROKINESIS® mündete.

     

    Die Übungen beim GYROKINESIS® sind kreisend und spiralförmig. Sie werden (ähnlich wie beim Pilates) ‒ aus der Körpermitte heraus ausgeführt. Im Fokus steht dabei die Funktion der Wirbelsäule, die durch das Training kräftiger, flexibler und stabiler werden soll. Für die Extremitäten gibt es gesonderte Übungssequenzen, allerdings wird beim GYROKINESIS® das isolierte Training einzelner Bereiche vermieden. Im Fokus steht immer der gesamte Körper.