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  • ·Fachbeitrag ·Therapie

    Interview: „Bewegungstherapeuten und Onkologen müssen zusammenarbeiten!“

    | Gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln gründete die Uniklinik Köln 2012 ein Trainingszentrum für Krebspatienten. Seit 2015 bildet das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) der Uniklinik Köln Onkologische Trainings- und Bewegungstherapeuten (OTT) fort. Nun hat das CIO eine Online-Landkarte vorgestellt, über die Krebspatienten einen auf ihre Bedürfnisse spezialisierten Sport- und Physiotherapeuten finden können (online unter www.iww.de/s1869). Darüber sprach Ursula Katthöfer (www.textwiese.com) mit PD Dr. Freerk T. Baumann, Leiter der Arbeitsgruppe (AG) Onkologische Bewegungsmedizin an der Uniklinik Köln. |

     

    Frage: Herr Dr. Baumann, Bewegungstherapie für Herzpatienten hat sich längst etabliert. Wie sieht es für Krebspatienten aus?

     

    Antwort: Ambulante Krebspatienten stolpern häufig in eine Versorgungslücke. Solange sie stationär untergebracht sind, übernimmt ihre Krankenkasse die Physiotherapie. In der ambulanten Nachsorge gibt es für diese Patienten keine bewegungstherapeutische Fallpauschale. Um das zu ändern, sind wir mit den Krankenkassen in Verhandlungen getreten. Die Kassen wollten ein evidenzbasiertes Konzept. Um wissenschaftliche Daten zu gewinnen und um zu zeigen, dass OTT in der klinischen Praxis funktioniert, haben wir 2012 unser bewegungstherapeutisches Trainingszentrum für Krebspatienten eröffnet.