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  • ·Fachbeitrag ·Statistik

    Zahl der Therapeuten wächst

    von Alexandra Buba, M. A., freie Wirtschaftsjournalistin

    | Rund 222.000 Therapeuten/-innen zählte das statistische Bundesamt im Jahr 2013. Ein Jahr zuvor waren es nur 214.000. Das ist ein Zuwachs von gut dreieinhalb Prozent. Auch die Zahl der Ergotherapeuten stieg von 52.000 auf 56.000 und bei den Logopäden von 24.000 auf 26.000. |

    Rechengrößen haben sich geändert

    Ob der jeweilige Zuwachs auf realen Personen oder auf statistischen Abweichungen beruht, lässt sich nicht abschließend beurteilen. Denn im Jahr 2012 wurde die statistische Erfassung von sämtlichen Berufsgruppen grundlegend geändert, da zu diesem Zeitpunkt die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihre Berufsklassifikationen modifiziert hat. Und an diesen Klassen orientiert sich das Statistische Bundesamt, das einen Großteil seiner Zahlen bei Personalstatistiken von der BA bezieht. So wurden bis 2012 in der Gesundheitspersonalrechnung die Beschäftigten nach Berufen auf Grundlage der Berufsklassifikation „KldB-92“ ausgewiesen. Nun ist es die „KldB-2010“. „Weil es sich bei der KldB-2010 um eine vollständig neu konzipierte Berufsklassifikation handelt, war eine Revision der gesamten Zeitreihe des Gesundheitspersonals nach Berufen nicht möglich“, schreibt das Statistische Bundesamt. „Beschäftigtenzahlen nach Berufen sind vor und ab dem Berichtsjahr 2012 nicht vergleichbar.“

     

    Dies betrifft nun aber nicht die Entwicklung seit 2012. Tatsächlich gibt es einen Sprung bei den Beschäftigten zum Jahr 2013, der sich nicht auf Hochrechnungen zurückführen lässt, sondern überwiegend durch mehr Angestellte in physiotherapeutischen Praxen zustande kommt, wie das Statistische Bundesamt auf Nachfrage von PP Praxisführung Professionell erklärt. Auch die Zahlen der Berufsgenossenschaften legen nahe, dass es sich um ein reales Wachstum handelt. Allerdings sind die meisten Stellen, die neu besetzt wurden, Teilzeitstellen.