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  • ·Fachbeitrag ·Praxisangebot

    Nutzen Sie die Digitalisierung in der Prävention für die Positionierung Ihrer Physiopraxis!

    von Christian Kunert, Dipl.-Sportwissenschaftler, Geschäftsführer KunertGesundheit, Dortmund, kunertgesundheit.de

    | Auch in der Physiotherapie sowie den damit eng verbundenen Bereichen Medical Fitness und Prävention hat sich die coronabedingte Digitalisierung als Innovationstreiber erwiesen: Sog. „smarte“ Gesundheitsangebote werden immer häufiger genutzt. Behandlungen, Fitnesskurse und betriebliche Gesundheitsförderung finden teilweise online statt ‒ sei es als Livestream oder on demand. Was als Notlösung entstanden ist, dürfte auch nach der Pandemie ‒ wenigstens teilweise ‒ fortbestehen. Nutzen Sie als selbstständiger Physiotherapeut diese Entwicklung, um Ihre Praxis zu positionieren. |

    Pandemie hat Präventionsverhalten dramatisch verändert

    Bis März 2020 hatten noch 40 Mio. Menschen in Deutschland eine freizeit-, fitness- oder breitensportliche Heimat und Orientierung in 88.000 Sportvereinen oder 9.500 Fitnesseinrichtungen (statista.com). Dort konnten sie regelmäßig präventive Präsenzangebote, wie Screenings oder Präventionskurse in Anspruch nehmen und sie wurden professionell beraten und betreut. Seither hat sich diese Situation dramatisch verändert und die Menschen aller Altersklassen sind mit ihren Bedürfnissen nach gesundheitsfördernden Maßnahmen vielerorts auf sich allein gestellt. Umso bedeutsamer werden alternative Möglichkeiten ‒ so auch digitale Angebote in der Prävention.

     

    MERKE | Die wachsende Notwendigkeit der Prävention belegen zahlreiche Veröffentlichungen zu den negativen Begleiterscheinungen der Pandemie: Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor Bewegungsmangel (online unter iww.de/s4856). Immer mehr Bundesbürger leiden an Übergewicht und Essstörungen ‒ wie eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf belegt, sind darunter immer mehr Kinder und Jugendliche (online unter iww.de/s4857). Hinzu kommt ein vermehrtes Kompensationsverhalten durch gesteigerten Konsum von Alkohol und Nikotin. Dies stellt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen in ihrem Jahresbericht 2020 fest (online unter iww.de/s4858).