Der zunehmend globalisierte Warenhandel führt insbesondere für Produktionsunternehmen zur wachsenden Bedeutung von Auslieferungs- bzw. Abruflagern. Wer als Zulieferer seine Waren grenzüberschreitend in ein eigenes Auslieferungslager einlagert, der sieht sich hinsichtlich der daraus folgernden Umsatzbesteuerung auch im vermeintlich harmonisierten Binnenmarkt einem uneinheitlichen Besteuerungswildwuchs gegenüber. Gegen die bislang restriktive Sichtweise der Finanzverwaltung hat der BFH nun Steuererleichterungen ...
In der Entscheidung des EuGH vom 17.12.15 ging es um die Frage, welche Qualifikationen eine im EU-Ausland niedergelassene Steuerberatungsgesellschaft aufweisen muss, damit sie vor deutschen Finanzbehörden auftreten ...
Zum 30.9.17 werden Deutschland und 87 andere Staaten (z.B. Bermuda, Cayman Islands, Luxemburg, Liechtenstein, Österreich, Isle of Man, Guernsey, Irland, Sychellen etc.) erstmalig Informationen über Finanzkonten ...
Leistet der Veräußerer bei der entgeltlichen Übertragung eines Mitunternehmeranteils an einer ausländischen Personengesellschaft wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft an den Erwerber eine Ausgleichszahlung, kann er insoweit keinen inländischen Verlust geltend machen, als die Personengesellschaft über ausländische Betriebsstätten verfügt, die nach dem einschlägigen DBA nicht der inländischen Besteuerung unterliegen. Wie der BFH zudem entschieden hat, führt die Ausgleichszahlung ...
Das BMF hat ein aktuelles Schreiben veröffentlicht, dass die Grundsätze der Durchführung des Grenzgängerfiskalausgleichs nach Art. 13a DBA-Frankreich aufführt (BMF 30.3.17, koordinierter Ländererlass, IV B 3 - ...
Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass eine dem Kindesvater nach Schweizer Recht gezahlte Kinderrente nicht dazu führt, dass die in Deutschland lebende Kindesmutter keinen Anspruch auf Kindergeld hat (FG ...
IWW-Webinare Nießbrauch als attraktives Gestaltungsmodell
Der Nießbrauch ist eines der vielseitigsten Instrumente der vorausschauenden Vermögensnachfolgeberatung. Die beiden IWW-Webinare am 22.04.2026 und am 29.04.2026 bieten Ihnen das nötige Spezialwissen, um rechtssicher zu beraten. Bringen Sie sich in nur 2 x 2 Stunden auf den neuesten Stand!
Abfindung oder Rentner-GmbH – was ist der Königsweg?
Was tun, damit Pensionszusagen für den ausscheidenden Geschäftsführer nicht zum Deal Breaker werden? Das IWW-Webinar am 20.04.2026 stellt Ihnen die zwei gängigen Gestaltungsoptionen vor, zeigt Vor- und Nachteile auf und gibt klare Handlungsempfehlungen. Erläutert am praktischen Fall!
In zwei aktuellen Heften beleuchtet GStB das Thema „Betriebsveräußerung und Betriebsaufgabe“. Dabei werden häufige steuerliche Fallstricke aufgedeckt und Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Anschauliche Fallbeispiele und Praxistipps erleichtern die Umsetzung in die Beratungspraxis.
Der Streit um die Rechtmäßigkeit der Anzeigepflicht nach § 33 Abs. 1 ErbStG für ein inländisches Kreditinstitut mit einer Zweigniederlassung in Österreich ist nun durch die Entscheidung des BFH im zweiten Rechtsgang zumindest vorläufig beendet (BFH 16.11.16, II R 29/13, BFH/NV 17, 380). Der EuGH hatte auf Vorlage des BFH die Bestimmung des § 33 Abs. 1 ErbStG als vereinbar mit dem europäischen Primärrecht eingestuft (EuGH 14.4.16, C-522/14, s. auch Wilke, PIStB 16, 151). Da aber die Sparkasse Allgäu als ...