Die gesetzlichen Neuregelungen zur Abziehbarkeit von Erstausbildungskosten als vorweggenommene Werbungskosten/Betriebsausgaben (§ 6 Abs. 9, § 12 Nr. 5 und § 52 Abs. 23d und 30a EStG) verstoßen nicht gegen Verfassungsrecht. Eine verfassungsrechtlich unzulässige Rückwirkung enthalten diese Vorschriften nicht. Steuerpflichtige konnten auch kein schutzwürdiges Vertrauen aufgrund der BFH-Rechtsprechung bilden (FG Münster 18.4.12, 10 K 4400/09 F, Rev. BFH VIII R 22/12).
Ein Rechtsanwalt, der Partner einer später insolventen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit bundesweitem Filialnetz wurde, erzielt Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit. Für das von ihm der Gesellschaft überlassene ...
Häufig überträgt der Gesellschafter einer Personengesellschaft für die Gewährung weiterer Gesellschaftsrechte ein Einzelwirtschaftsgut (Grundstück) aus seinem Privatvermögen in das betriebliche ...
Überträgt eine Personengesellschaft ein Wirtschaftsgut einer personenidentischen Personengesellschaft zu einem nicht marktüblichen Preis, liegt ein teilentgeltliches Geschäft vor. Dies hat eine Entnahme i.S. des § 4 Abs. 1 S. 2 EStG zur Folge, die mit dem Teilwert zu bewerten ist (FG Berlin-Brandenburg 20.3.12, 11 K 11149/07, n.rkr.)
Zum 1.1.12 ist die Zahl der Selbstständigen in den Freien Berufen auf rund 1,192 Millionen (Vorjahr 1,143 Millionen, + 4,3%) gestiegen. Damit zieht der Wert nach einer leichten Verflachung im Vorjahr wieder an und ...
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Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch und steht vor der Herausforderung, zukunftsfähige Strukturen zu schaffen. Immer komplexere Kooperationen, vernetzte Verantwortungsbereiche sowie divergierende Zukunftsstrategien oder personelle Veränderungen bergen beträchtliche Konfliktpotenziale. Der Verein „med.iatori - Deutsche Schiedsstelle für das Medizinrecht e.V.“ ( www.med-iatori.de ) hat es sich deswegen zum Ziel gesetzt, bei der konstruktiven Konfliktlösung schnell und kompetent ...