21.11.2024 · Nachricht · Vertragsarztrecht
Einem Zahnarzt drohen bei missbräuchlicher Gestaltung der Praxisstrukturen Honorarkürzungen. Der Zahnarzt betrieb zwei Praxen an unterschiedlichen Standorten mit jeweils halber vertragszahnärztlicher Zulassung und setzte seine Mitarbeiter flexibel an beiden Standorten ein, was zu Abrechnungsfehlern führte. Das LSG NRW (2.1.23, Az. L11 KA 9/21 B ER, Beschluss) wies den Antrag auf Eilrechtsschutz gegen die sofortige Honorarkürzung ab.
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20.11.2024 · Fachbeitrag ·
Haftungsfalle
Die antragsgebundene Steuervergünstigung bei Erzielung außerordentlicher Einkünfte nach § 34 Abs. 3 EStG, die der Steuerpflichtige nur einmal im Leben in Anspruch nehmen kann, ist auch dann verbraucht, wenn das FA ...
20.11.2024 · Fachbeitrag ·
Gewinnermittlung
Der BFH (31.1.24, X R 11/22) hat zur steuerlichen Berücksichtigung von Beteiligungsverlusten an einer GmbH bei Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG geurteilt. Hierbei ist insbesondere der Verlust aus der ...
20.11.2024 · Fachbeitrag ·
Unternehmensnachfolge
Der Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs steht dem Ansatz von nachträglichen Betriebsausgaben beim Betriebsübergeber nicht entgegen, wenn dieser den Betrieb unentgeltlich auf Familienangehörige übertragen hat, sofern die Aufwendungen noch nicht bilanziell erfolgswirksam erfasst wurden, die Zahlungen im Zusammenhang mit der früheren Betriebsführung stehen und der Betriebsübergeber weiterhin mangels Schuldübernahme (§§ 414, 415 BGB) zivilrechtlich Schuldner der Verbindlichkeit ist (BFH 6.5.24, ...
20.11.2024 · Fachbeitrag ·
Umsatzsteuer
Innenumsätze im Rahmen einer Organschaft unterliegen selbst dann nicht der Mehrwertsteuer, wenn die vom Empfänger dieser Leistungen geschuldete oder entrichtete Mehrwertsteuer nicht als Vorsteuer abgezogen werden darf ...
20.11.2024 · Nachricht ·
Dezember 2024
Zwischen den Erscheinungsterminen der gedruckten Ausgabe von PFB Praxis Freiberufler-Beratung halten wir Sie regelmäßig online auf dem Laufenden. Hier ist – jeweils nur kurz angerissen – eine Auswahl der ...
12.11.2024 · Nachricht ·
Einkommensteuer
Die antragsgebundene Steuervergünstigung des § 34 Abs. 3 EStG, die der Steuerpflichtige nur einmal im Leben in Anspruch nehmen kann, ist auch dann verbraucht, wenn das FA die Vergünstigung zu Unrecht gewährt hat. Dies gilt selbst dann, wenn dies ohne Antrag des Steuerpflichtigen geschieht oder ein Betrag begünstigt besteuert wird, bei dem es sich tatsächlich nicht um einen Veräußerungsgewinn i. S. v. § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG handelt (FG Hamburg 12.6.24, 1 K 141/22, rkr.).