Bei Schenkungen zwischen Ehegatten halten sich die steuerlichen Belastungen vielfach in Grenzen, da zum einen die Steuerbefreiung für Eigenheime, zum anderen ein persönlicher Freibetrag von 500.000 EUR in Betracht kommen. Von daher ist es unverständlich, wenn dem FA eine Schenkung verschwiegen wird. Vor allem aber: Wer nicht reagiert, verschiebt das Problem nur und darf sicher sein, dass das FA den Fall eines Tages (§ 170 Abs. 5 Nr. 2 AO!) aufgreifen wird.
Eine geringfügige Beschäftigung (Minijob) liegt vor, wenn der Arbeitslohn 450 EUR im Monat (= „regelmäßiger“ Bruttoverdienst) nicht überschreitet. Das entspricht 5.400 EUR in zwölf Monaten. Maßgebend ist eine ...
Durch die Anhebung des Mindestlohns (von 9.60 EUR seit 1.7.21 bis 10,45 EUR ab 1.7.22) muss, wer unter der 450-EUR-Minijob-Grenze bleiben will, weniger arbeiten, sonst wird aus dem Minijob ein ...
Unternehmer, die Corona-Soforthilfen, Überbrückungshilfen und vergleichbare Zuschüsse erhalten haben, müssen diese versteuern. Zwar unterliegen die Beträge nicht der Umsatzsteuer, sie erhöhen aber die steuerpflichtigen Betriebseinnnahmen, sind einkommen- und gewerbesteuerpflichtig, und sind daher in der Steuererklärung anzugeben (Zeile 15 der Anlage EÜR und Anlage Corona-Hilfen). Die Frage ist, ob die Corona-Hilfen dem vollen Steuersatz unterliegen oder ob die Tarifermäßigung nach der Fünftel-Regelung ...
Für die beabsichtigte Anschaffung eines GbR-Anteils kann kein Investitionsabzugsbetrag (IAB) für bereits im Gesellschaftsvermögen befindliche Wirtschaftsgüter in Anspruch genommen werden (FG Münster 26.3.
Die Kostenübernahme der Urlaubsreise des Gesellschafter-Geschäftsführers durch die GmbH stellt eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) dar. Eine pauschale Besteuerung i. S. v. § 37b EStG kommt nicht in Betracht (FG ...
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Grunderwerbsteuer 2026: Hier drohen neue Regressgefahren
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Kann eine Managementbeteiligung notwendiges Betriebsvermögen darstellen? Wenn ja, wären spätere Veräußerungsgewinne bei den Gewinneinkünften zu versteuern. Falls nein, handelt es sich bei dem Veräußerungsvorgang regelmäßig um Einkünfte aus Kapitalvermögen oder um Vorgänge des § 17 EStG. Nun urteilte der BFH in einem Fall, in welchem das Finanzamt eine Managementbeteiligung dem Betriebsvermögen eines Unternehmensberaters zuordnete. Der BFH sah dies jedoch anders und entschied, dass § 17 EStG ...