Der Leitsatz eines aktuellen Urteils des OLG Frankfurt am Main vom 12. Mai 2016 (Az. 17 U 122/14) lautet: „Zur Frage, ob die Kosten eines Zahnimplantats nach einer Frontzahn-Verletzung als unfallbedingt vermehrte Bedürfnisse zu ersetzen sind, wenn der Zahn zwischenzeitlich als Stiftzahn versorgt worden war und später entzündungsbedingt entfernt werden musste.“
Ein Zahnarzt kann auch die Leistungen seines Vorbereitungsassistenten gegenüber dem Privatpatienten abrechnen, soweit er ihn vor Beginn der Behandlung auf dessen Einsatz hingewiesen hat (OLG München 22. Juni 2016, Az.
Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat in einem Berufungsverfahren am 23. Mai 2016 (Az. 5 U 161/15, Abruf-Nr. 187475 ) der Honorarklage einer Zahnärztin stattgegeben und entschieden: Beendet ein Patient die Behandlung ...
Verlangt ein Patient eine Behandlung, die gegen den medizinischen Standard verstößt, muss ein Arzt oder Zahnarzt diese ablehnen. Auch eine eingehende (zahn-)ärztliche Aufklärung über die möglichen Behandlungsfolgen legitimiert kein behandlungsfehlerhaftes Vorgehen. Unter Hinweis auf diese Grundsätze hat der 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm am 26. April 2016 die erstinstanzliche Verurteilung eines Zahnarztes aus Herne durch das Landgericht Bochum bestätigt.
Mit der Frage, wie weit das Auskunftsrecht der privaten Krankenversicherung (PKV) geht und welche Krankenunterlagen herausgegeben werden müssen, hat sich das Landgericht (LG) Düsseldorf mit Urteil vom 2.
§ 28 Abs. 2 S. 4 SGB V regelt lediglich, dass über Mehrkosten bei aufwendigeren, außerhalb des Leistungskatalogs zu erbringenden Füllungen eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem Zahnarzt und dem Versicherten ...
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