In einem bemerkenswerten und wegweisenden Urteil vom 21.07.2016 hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main „Wildwuchs“ und wettbewerbswidriges Verhalten bei der zahnärztlichen Abrechnung eine deutliche Absage erteilt (Az. 6 U 136/15). Das Urteil, das von der Landeszahnärztekammer Hessen erstritten wurde, zeigt, dass die Preisregeln der GOZ verbindlich sind und von ihnen auch bei PZR und Bleaching nicht abgewichen werden darf.
Die ambulante Tätigkeit als Zahnarzt ist gemäß § 30 Nr. 2 Heilberufsgesetz NRW Voraussetzung für die Pflicht zur Teilnahme am zahnärztlichen Notfalldienst. Damit ist sie auch Voraussetzung dafür, zu einem ...
Der Leitsatz eines aktuellen Urteils des OLG Frankfurt am Main vom 12. Mai 2016 (Az. 17 U 122/14) lautet: „Zur Frage, ob die Kosten eines Zahnimplantats nach einer Frontzahn-Verletzung als unfallbedingt vermehrte ...
Ein Zahnarzt kann auch die Leistungen seines Vorbereitungsassistenten gegenüber dem Privatpatienten abrechnen, soweit er ihn vor Beginn der Behandlung auf dessen Einsatz hingewiesen hat (OLG München 22. Juni 2016, Az. 20 U 171/16).
Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat in einem Berufungsverfahren am 23. Mai 2016 (Az. 5 U 161/15, Abruf-Nr. 187475 ) der Honorarklage einer Zahnärztin stattgegeben und entschieden: Beendet ein Patient die Behandlung ...
Verlangt ein Patient eine Behandlung, die gegen den medizinischen Standard verstößt, muss ein Arzt oder Zahnarzt diese ablehnen. Auch eine eingehende (zahn-)ärztliche Aufklärung über die möglichen ...
Honorardefizite bei der GOZ? So gleichen Sie sie aus!
Im Vergleich mit den entsprechenden BEMA-Positionen schneidet die GOZ oft deutlich schlechter ab. Die Sonderausgabe von AAZ Abrechnung aktuell zeigt, mit welchen Stellschrauben Sie die Spielräume der GOZ voll ausschöpfen – von Honorarvereinbarungen bis Faktorsteigerungen.
Der organisatorische Aufwand in zahnärztlichen Praxen nimmt dramatisch zu. Bringen Sie Entlastung in die Zahnarzt-Praxis. Der IWW-Lehrgang Praxismanager*in bietet jeder ZFA, ZMF oder ZMV die Chance zu einer qualifizierten Weiterbildung.
Neu! Vom (Quer-)Einsteiger zur versierten Abrechnungskraft
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Mit der Frage, wie weit das Auskunftsrecht der privaten Krankenversicherung (PKV) geht und welche Krankenunterlagen herausgegeben werden müssen, hat sich das Landgericht (LG) Düsseldorf mit Urteil vom 2. Mai 2016 befasst (Az. 9 O 236/11, Abruf-Nr. 186721 unter pa.iww.de ). Das Gericht hatte zu entscheiden, ob die PKV im konkreten Fall die Leistung verweigern durfte, weil der Versicherungsnehmer dem Verlangen auf das Übersenden von Unterlagen, Röntgenbildern und Modellen nicht nachgekommen ist.