02.07.2019 · Nachricht ·
Ein-Prozent-Regel
Nach der Rechtsprechung des BFH (30.11.16, VI R 2/15) mindert ein Nutzungsentgelt, das ein Arbeitnehmer für die außerdienstliche Nutzung eines betrieblichen Kfz zahlt, den geldwerten Vorteil. Dies gilt auch, wenn der Arbeitnehmer einzelne individuelle Kosten (z. B. Kraftstoffkosten) trägt. Nach Meinung des FG Münster (14.3.19, 10 K 2990/17 E, Abruf-Nr. 208923 ) mindern die anteilig auf die Garage eines Arbeitnehmers entfallenden Grundstückskosten den geldwerten Vorteil jedoch nicht, wenn die Unterbringung in ...
02.07.2019 · Fachbeitrag ·
Der praktische Fall
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses greift regelmäßig eine gewisse Routine (Auflösung von Rechnungsabgrenzungsposten, Abgleich und Bereinigung von OP-Listen etc.). Bei gewissen Sachverhalten kommt es aber auf ...
26.06.2019 · Fachbeitrag ·
Umsatzsteuer
Manche Erlöse fließen nur in Abhängigkeit eines bestimmten Erfolgs zu. Dies hatte die Finanzverwaltung aber bislang nicht davon abgehalten, auch erfolgsabhängige Prämien der Umsatzsteuer zu unterwerfen.
19.06.2019 · Nachricht · Löhne und Gehälter
Auf eine Überstundenvergütung, die wegen eines Aufhebungsvertrags für mehrere zurückliegende Jahre in einer Summe ausbezahlt wird, ist der ermäßigte Steuersatz für außerordentliche Einkünfte („Fünftel-Regelung“) anwendbar. Dies hat das FG M ünster (23.5.19, 3 K 1007/18 E) entschieden.
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19.06.2019 · Fachbeitrag ·
Kapitalgesellschaften
Werden GmbH-Anteile verkauft oder übertragen, fallen (Beurkundungs-)Kosten an. Da niemand gerne Kosten trägt, versuchen die jeweiligen Parteien dies in der Praxis regelmäßig zu umgehen, indem die Kapitalgesellschaft ...
13.06.2019 · Nachricht · Löhne und Gehälter
Aufstockungsbeträge zum Transferkurzarbeitergeld sind nicht als Entschädigung ermäßigt zu besteuern. Es handelt sich vielmehr um laufenden Arbeitslohn, wie der BFH (12.3.19, IX R 44/17) zu Zahlungen einer ...
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06.06.2019 · Nachricht · Zinsbescheide
Wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase sind die in den Steuergesetzen festgelegten Zinssätze (z. B. 0,5 % pro Monat für Nachzahlungszinsen) in die Kritik geraten, weil sie den Bezug zum langfristigen Marktzinsniveau verloren haben. So sind z. B. beim BVerfG einige Verfahren zur Frage der Verfassungsmäßigkeit anhängig. Hierauf hat das BMF (2.5.19, IV A 3 - S 0338/18/10002) nun reagiert und die Finanzämter angewiesen, dass sämtliche erstmalige Zinsfestsetzungen, in denen der Zinssatz von 0,5 % pro Monat ...
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