01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Ausbildung
Der BFH hatte am 17.12.02 (BStBl II 03, 407)
geurteilt, dass Aufwendungen für ein berufsbegleitendes
erstmaliges Hochschulstudium Werbungskosten sind. Nun hat er mit Urteil
vom 29.4.03 ( VI R 86/99, Abruf-Nr. 031279)
entschieden, auf welche Weise die abziehbaren Werbungskosten zu
ermitteln sind. Er hat folgende Grundsätze aufgestellt: Bei einer
beruflich veranlassten, über einen längeren Zeitraum auf
einen Abschluss zielenden Bildungsmaßnahme ist die Höhe der
abziehbaren ...
> lesen
01.07.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Lohnsteuer
Das Interesse an
Beschäftigungsverhältnissen in der so genannten Gleitzone
zwischen 400,01 und 800 EUR nimmt spürbar zu. Unter anderem wurden
wir mehrfach gebeten, einen Mustervertrag speziell für diese
besondere Form der „Minijobs“ zu veröffentlichen.
Diesem Wunsch kommen wir hiermit gerne nach. Sie finden den
Mustervertrag auch zum Download in unserem Online- Service. Wie Sie
dorthin gelangen, erfahren Sie auf der zweiten Umschlagseite dieser
Ausgabe.
> lesen
01.07.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Betriebsausgaben, Lohnsteuer
* Der Autor ist Mitarbeiter der Kanzlei Dr. Schmidt und Partner, Koblenz/Dresden/Oberhausen/Weimar
> lesen
01.07.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Eine Personengesellschaft kann ihren Betrieb an
einen ihrer Gesellschafter veräußern. Ein solcher Vorgang
stellt nicht zwingend die Veräußerung eines
Mitunternehmeranteils dar. Vielmehr können Gesellschaft und
Gesellschafter - wie Fremde - Kaufgeschäfte sowohl
über Einzelwirtschaftsgüter als auch über
Sachgesamtheiten miteinander abwickeln (BFH 20.2.03, III R 34/01).
(Abruf-Nr. 031116)
> lesen
01.07.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesgerichtshof
Nach einer aktuellen Entscheidung des BGH ist bei
der Übertragung einer so genannten Vorrats- GmbH Vorsicht
angebracht. Nach Ansicht des BGH stellt die Übertragung einer
solchen Gesellschaft wirtschaftlich eine Neugründung dar, so dass
die Gründungsvorschriften des GmbHG entsprechend anzuwenden sind.
Zumindest muss der Geschäftsführer versichern, dass die
Leistungen auf die Stammeinlagen bewirkt sind und zu seiner freien
Verfügung stehen (BGH 9.12.02, II ZB 12/02). (Abruf-Nr.
> lesen
01.07.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Personengesellschaften
Personengesellschaften sind selbst weder
einkommen- noch körperschaftsteuerpflichtig. Der erwirtschaftete
Gewinn oder Verlust wird im Jahr des Entstehens über die
einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellung anteilig bei den
Mitunternehmern erfasst und besteuert. Probleme können auftreten,
wenn erst nach dem Ausscheiden eines Gesellschafters aus der
Personengesellschaft steuerliche Mehrgewinne für Vorjahre
festgestellt werden oder die Gewinnverteilung (z.B. bei einer ...
> lesen
01.07.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Mit dem Steuervergünstigungsabbaugesetz
(StVergAbG) wurde beschlossen, dass Kapitalgesellschaften ihr
Körperschaftsteuer- Guthaben drei Jahre lang nicht nutzen
dürfen. Zwar wurde im Gegenzug der Zeitraum für die
„Entnahme“ aus dem Körperschaftsteuer- Guthaben
(Übergangszeitraum) um drei Jahre verlängert, allerdings
wurde diese „Wohltat“ des Gesetzgebers gleich wieder
beschränkt. Denn für Gewinnausschüttungen nach dem
31.12.05 kann das Körperschaft- steuer- Guthaben ...
> lesen
01.07.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Kirchensteuer
Ein Kirchenaustritt spart Kirchensteuer -
auf diese bahnbrechende Erkenntnis müssen Steuerberater ihre
Mandanten nun ungefragt hinweisen, wenn sie sich nicht in
Haftungsgefahren begeben möchten. So sieht es jedenfalls das OLG
Düsseldorf in seinem Urteil vom 20.12.02 (23 U 39/02, Abruf-Nr. 031198).
Wer seine Mandanten nun allerdings - zwangsläufig -
auf die steuerlichen Vorteile eines Kirchenaustritts hinweist, der
sollte ein aktuelles Urteil des BVerwG nicht unterschlagen: ...
> lesen
01.07.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Sonderausgaben
Der BFH hat in einem AdV- Verfahren entschieden,
dass der gemeinsame Vorwegabzug, der zusammenveranlagten Ehegatten
für ihre Vorsorgeaufwendungen zusteht, nicht um 16 Prozent des
Arbeitslohns eines Ehegatten gekürzt werden darf, wenn dieser
Ehegatte weder sozialversicherungspflichtig war noch
Anwartschaftsrechte auf eine Altersvorsorge ohne eigene
Beitragsleistung erworben hat (Beschluss vom 14.4.03, XI B 226/ 02,
Abruf-Nr. 031284).
Im Streitfall hatte die Ehefrau ...
> lesen
01.07.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Seit 1.1.03 darf der Vorsteuerabzug für
Unternehmensfahrzeuge nicht mehr pauschal um ein Halb gekürzt
werden. § 15 Abs. 1b UStG ist seit dem 1.1.03 die
gemeinschaftsrechtlich zwingend notwendige Rechtsgrundlage entzogen.
Hintergrund: Für die Einf ührung der seit 1.4.99 geltenden
Vorsteuerkürzung für - auch privat genutzte -
Unternehmensfahrzeuge hatte die Bundesrepublik Deutschland eine
Ermächtigung nach Art. 27 der 6. EG- Richtlinie benötigt und
mit Datum vom 28.2.00 ...
> lesen