Der BFH hat mit Beschluss vom 28.4.23 (XI B 10/22) entschieden, dass Steuerberater seit dem 1.1.23 zur aktiven Nutzung des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs (beSt) verpflichtet sind. Begehren sie wegen verspäteter elektronischer Übermittlung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (§ 56 FGO) mit der Begründung, dass sie bei Ablauf der Frist für die Nutzung des beSt noch nicht freigeschaltet worden seien, müssen sie darlegen, weshalb sie von der Möglichkeit der Priorisierung ihrer Registrierung ...
Der BFH hat jüngst entschieden, dass die Steuerermäßigung nach § 35a Abs. 2 (Ermäßigung der Einkommensteuer um 20 % der Aufwendungen) für ein Hausnotrufsystem nicht in Anspruch genommen werden kann, wenn dieses ...
Als Gestaltungsvariante zur Verhinderung einer Betriebsaufspaltung kursiert die landläufige Auffassung, dass eine unentgeltliche Nutzungsüberlassung vereinzelt Abhilfe schaffen könnte. Derart pauschal überzeugt ...
Enthält eine Pensionszusage einen Vorbehalt, demzufolge die Pensionsanwartschaft oder Pensionsleistung gemindert oder entzogen werden kann, ist die Bildung einer Pensionsrückstellung steuerrechtlich nur in eng begrenzten Fällen zulässig. Das hat der BFH jüngst mit Urteil vom 6.12.22 (IV R 21/19) entschieden.
Das FG Schleswig-Holstein (9.11.22, 2 K 217/21, Rev. BFH: IX R 18/22) hatte darüber zu entscheiden, ob Entgelte für die Überlassung von landwirtschaftlichen Flächen zur Nutzung für naturschutzrechtliche ...
Als Steuerberater sind Sie täglich Haftungsrisiken ausgesetzt. Regelmäßige Mandanteninformationen können dabei einen Beitrag leisten, Ihr Risiko zu minimieren. Doch allein darauf können Sie sich nicht verlassen.
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In einer seltenen Entscheidung hat der BFH einen Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten bejaht, wenn die Gesellschafter einer GmbH sich ihre Anteile gegenseitig veräußern und dabei bei beiden ein Veräußerungsverlust nach § 17 EStG entsteht (BFH 20.9.22, IX R 18/21, Abruf.-Nr. 233429 ).