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05.12.2019 · Fachbeitrag · Aufrechnung

Verpassen Sie nicht den richtigen Zeitpunkt, die Aufrechnung zu erklären

| Haben die Parteien – vermeintlich – wechselseitige Zahlungs- oder zahlungsgleiche Ansprüche, beginnt meist ein „Spiel“ um die Frage, wer als erster klagt. Der Nachteil liegt darin, dass der Kläger nicht nur die Gerichtskosten vorlegen, sondern auch am Ort des Gegners klagen muss, §§ 12, 13, 17 ZPO, wenn kein besonderer Gerichtsstand greift. Andererseits hat der Kläger regelmäßig mehr Möglichkeiten zu agieren und muss nicht nur reagieren. Der Beklagte muss seinerseits sorgsam mit seinen Ansprüchen umgehen und für das streitige Verfahren erwägen, seine Forderungen mittels Widerklage oder (Hilfs-)Aufrechnung in den Prozess einzuführen. Was passieren kann, wenn er dies unterlässt, zeigt jetzt der BGH. Schnell können die Gegenforderungen dann untergegangen sein. Hat der Anwalt auf die Möglichkeiten nicht hingewiesen, kann sich ein Haftungsfall ergeben. |