Ist der Fortbestand eines bereits bei einer Kapitalgesellschaft festgestellten Gewerbeverlusts, den diese im Wege der Anwachsung von einer Personengesellschaft übernommen hatte, auch bei der Kapitalgesellschaft vom Kriterium der Unternehmensidentität abhängig? Diese Frage war sowohl in der finanzgerichtlichen Rechtsprechung als auch im Schrifttum bisher umstritten und wurde kontrovers diskutiert. Mit seinem Urteil vom 25.4.24 (III R 30/21, Abruf-Nr. 243610 ) hat der BFH diese Streitfrage nun geklärt. Der ...
Die ertragsteuerliche Behandlung der vorweggenommenen Erbfolge basiert bis heute auf einem Beschluss des Großen Senates vom 5.7.90 (BStBl II 90, 847). Danach ist für die teilentgeltliche Übertragung von ...
Viele Rentner verzichten im Alter auf einen eigenen Pkw. Das gilt insbesondere dann, wenn sie in einem Pflegeheim untergebracht sind. Dabei kann es mit Blick auf die erbschaftsteuerlichen Freibeträge durchaus sinnvoll ...
Geht ein Familienheim im Erbfall von einem verstorbenen Elternteil auf die Kinder über, so ist dieser Vorgang nach § 13 Abs. 1 Nr. 4c ErbStG steuerbefreit, soweit der Erblasser dort bis zu seinem Tod gewohnt hat oder aus zwingenden Gründen an einer Eigennutzung zu Wohnzwecken gehindert war. Der Erwerber muss dann unverzüglich die Eigennutzung in dem Einfamilienhaus aufnehmen und zehn Jahre ab dem Besteuerungszeitpunkt fortsetzen, es sei denn, er ist aus zwingenden Gründen an der Nutzung zu eigenen ...
Soll Vermögen auf Schwiegerkinder transferiert werden, schlägt schnell das Finanzamt zu. Aufgrund der geringen Freibeträge kommt es nämlich häufig zu einer hohen Belastung mit Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer.
In der Praxis kommt es häufig vor, dass im Vorfeld einer Generationennachfolge ein Einzelunternehmen in eine GmbH & Co. KG eingebracht wird, um anschließend dem Sohn oder der Tochter die KG-Anteile steuerbegünstigt ...
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Soll Vermögen auf die nächste Generation transferiert werden, muss stets die Schenkungsteuer im Blick behalten werden. Andernfalls können ungewollt hohe Steuerschulden entstehen. Das Problem: Je nach Verwandtschaftsgrad bestehen nur geringe Freibeträge und eine Schenkung wird unattraktiv. Eine attraktive Alternative bietet hier eine Kettenschenkung. Das Modell ist einfach umzusetzen und wurde auch mehrfach vom BFH abgesegnet – jüngst erst mit Beschluss vom 28.7.22 (II B 37/21). Nachfolgend wird im Detail ...