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24.06.2020 · Fachbeitrag · Erbfähigkeit

Das noch nicht geborene Kind im Erbrecht

| § 1923 Abs. 1 BGB bestimmt: „Erbe kann nur werden, wer zur Zeit des Erbfalls lebt.“ Für den nasciturus als Erben öffnet § 1923 Abs. 2 BGB die Tür: „Wer zur Zeit des Erbfalls noch nicht lebte, aber bereits gezeugt war, gilt als vor dem Erbfall geboren.“ Der Gesetzgeber fingiert die Geburt eines nasciturus auf den Zeitpunkt des Erbfalls und stellt damit die Erbfähigkeit eines zum Zeitpunkt des Erbfalls noch nicht geborenen Kindes her. Dieser Beitrag stellt dar, unter welchen Voraussetzungen der nasciturus tatsächlich gemäß § 1923 Abs. 2 BGB erbfähig wird. Darüber hinaus wird thematisiert, inwieweit über den Regelungsgehalt des § 1923 Abs. 2 BGB hinaus ein Erbrecht ungeborener Abkömmlinge letztwillig verfügt werden kann. |