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29.04.2019 · Fachbeitrag · Erbschaftsteuerrecht

Kein negativer Erwerb bei übersteigendem Abfindungsanspruch

| Geht der Anteil eines aufgrund Todes ausgeschiedenen Gesellschafters an einer Gesellschaft auf die anderen Gesellschafter oder die Gesellschaft über und übersteigt der Anteilswert die hierfür an Dritte zu leistenden Abfindungsansprüche, liegt in Höhe der Differenz eine Schenkung vor, § 3 Abs. 2 S. 2 ErbStG. Der Fall, dass der Wert des auf die Mitgesellschafter übergegangenen Gesellschaftsanteils den auf ihn entfallenden Abfindungsanspruch unterschreitet, regelt das Gesetz nicht. Das FG Münster hat sich nun damit befasst, ob eine solche (negative) Differenz zu erfassen ist. |