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  • ·Fachbeitrag ·Nachfolgegestaltung

    15 goldene Regeln zum Unternehmertestament:Richtig gestalten h‒ Haftungsfallen meiden (Teil 1)

    von RA Miles B. Bäßler, FA Erbrecht, St-B-K Steuerberatung & Rechtsberatung, Krefeld

    | Je werthaltiger und komplexer strukturiert ein Nachlass ist, umso mehr Themen sind zu bedenken. Gehört ein Unternehmen dazu, müssen dasTagesgeschäft aufrechterhalten und die Handlungsfähigkeit sichergestellt werden. Und bei all dem gilt es noch, gefährliche Haftungsfallen im Blick zu haben. Dieser zweiteilige Beitrag zeigt in Form einer Checkliste auf Grundlage eines Fallbeispiels mögliche Problemfelder auf, an die man beisolchen Konstellationen denken muss. Hier gilt es, den Erblasser schon zu Lebzeiten zu sensibilisieren und an ein Unternehmertestament zu denken. |

    1. Die Ausgangslage ist oft kompliziert

    Nachlass ist all das, was der Verstorbene zum Todeszeitpunkt zivilrechtlich sein Eigentum bzw. Vermögen nannte. Neben Geld oder Aktien geht es regelmäßig um Immobilien, Gesellschaftsanteile, Betriebsausstattung oder Forderungen und Verbindlichkeiten jeglicher Art. Aspekte wie die Streitvermeidung innerhalb der Nachkommenschaft, eine möglichst schnelle Abwicklung des Erbfalls oder auch Steueroptimierung rücken in den Fokus.

     

    MERKE | Es versteht sich von selbst, dass die Sache komplizierter ist, wenn im Nachlass auch Unternehmensvermögen vorhanden ist; beispielsweise eine vollständige Personen- oder Kapitalgesellschaft, oder Anteile hieran.