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 ·  EndodontieEinzeitige Wurzelbehandlung bei apikaler Parodontitis?

| Zähne mit einer Parodontitis apikalis müssen nicht zwingend erst mit einer medikamentösen Einlage versorgt werden. Laut einer Kompaktempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Endodontie und Traumatologie e.V. (DGET) können sie auch bei gleicher Erfolgsrate in einer Sitzung wurzelbehandelt und gefüllt werden. (1) |

Einzeitige Wurzelbehandlung bei apikaler Parodontitis?
( Bild:  ©romaset - stock.adobe.com )

 

Die DGET zitiert in ihrer Kompaktempfehlung mehrere systematische Reviews und Metaanalysen zum Thema. Danach ist eine Wurzelbehandlung eines Zahnes mit Parodontitis apikalis in einer Sitzung nicht mit einem erhöhten Risiko für postendodontische Schmerzen verbunden. Wiederaufflammende Schmerzen (Flare-ups) und später auftretende postendodontische Schmerzen scheinen mit einer medikamentösen Einlage auf Grundlage geringen Evidenzniveaus etwas seltener aufzutreten. (2)

 

Quellen

  • (1) DGET: Ist eine medikamentöse Einlage bei Zähnen mit apikaler Parodontitis erforderlich? 12.01.2021; Volltext online unter iww.de/s4672
  • (2) M. Manfredi, L. Figini, M. Gagliani, G. Lodi: Single versus multiple visits for endodontic treatment of permanent teeth. Cochrane Database Syst Rev, 2016; 12. doi.org/10.1002/14651858.CD005296.pub3