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 ·  Antientzündliche ErnährungPA-Therapie: Bessere Prognose durch Omega-3-Fettsäuren

| Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigten, dass eine Ernährungsergänzung mit antientzündlichen Omega-3-Fettsäuren eine nicht-chirurgische Behandlung von Parodontitispatienten gezielt unterstützen kann. |

PA-Therapie: Bessere Prognose durch Omega-3-Fettsäuren
( Bild:  ©Eric Fahrner - stock.adobe.com )

 

Eine aktuelle Übersichtsarbeit und Metaanalyse auf Grundlage zehn wissenschaftlicher Publikationen dokumentierte, dass Patienten mit chronischer Parodontitis, die eine nicht chirurgische Therapie (Scaling and Rootplaning, SRP) erhalten hatten, von einer zusätzlichen Gabe von Omega-3-Fettsäuren messbar profitierten. Im Vergleich zu Kontrollprobanden (SRP allein) zeigten sie Verbesserungen bei der Sondierungstiefe (-0,39 mm) und beim klinischen Attachmentlevel (+0,41 mm). Bereits eine Dosis von 2.000 mg Omega-3-Fettsäuren pro Tag konnte die klinischen Werte im Vergleich zur SRP allein verbessern. Dabei liefern 1.000 mg Omega-3-Fettsäuren etwa 300 mg antiinflammatorische EPA/DHA (Eicosapentaensäure/Docosahexaensäure). Für gesunde Erwachsene liegt die empfohlene Tagesdosis laut der Europ. Behörde für Lebensmittelsicherheit bei 250-500 mg EPA/DHA.

 

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