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 ·  Lohnsteuer44-Euro-Grenze: BMF präzisiert Voraussetzungen für Gutscheine als Mittel zur Lohngestaltung

Autor:  von StB Björn Ziegler, LZS Steuerberater,

| Die unter dem Stichwort „44-Euro-Grenze“ bekannten Sachleistungen sind ein beliebtes Instrument der Lohngestaltung ‒ auch in Zahnarztpraxen. Arbeitgeber und Mitarbeiter profitieren gleichermaßen von der ersparten Abgabenlast. Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat am 13.04.2021 die nachgeordneten Behörden per Rundschreiben über die Abgrenzung von Geld- und Sachleistungen informiert (IV C 5 - S 2334/19/10007 :002). Der Beitrag fasst zusammen, wie Sie als Praxisinhaber teure Dauerfehler in der Abwicklung von Gutscheinen vermeiden. |

44-Euro-Grenze: BMF präzisiert Voraussetzungen für Gutscheine als Mittel zur Lohngestaltung
( Bild:  Alexander Limbach )

Hintergrund: Änderung im EStG zum 01.01.2020

Über Jahre hinweg hat die Rechtsprechung die Grenzen für Sachgutscheine immer weiter aufgeweicht. Zuletzt war es möglich, dem Arbeitnehmer aufgrund eines selbst erstellten Gutscheins gegen Quittungsvorlage Geld auszuhändigen. Der Gesetzgeber hat dem durch eine Änderung im Einkommensteuergesetz (EStG) zum 01.01.2020 Grenzen gesetzt. Insbesondere die nachträgliche Kostenerstattung ist nicht mehr begünstigt.