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 ·  EinkommensteuerArbeiten nach der Praxisveräußerung

Autor:  von StB Marcel Nehlsen, Kanzlei Laufenberg Michels und Partner mbB, Köln, laufmich.de

| Wenn eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt die eigene Praxis veräußert, dann kann sie oder er in der Regel eine einmalige Steuerbegünstigung in Anspruch nehmen, den sogenannten „halben“ Steuersatz. Wer dennoch weiterarbeiten möchte, muss darauf achten, welcher Art Tätigkeit und in welchem Umfang er dieser nachgeht, damit er nicht riskiert, dass das Finanzamt die Steuerbegünstigung rückwirkend versagt. Denn ein nachträgliches Zurückzahlen der Begünstigungen kann schnell sehr teuer werden. |

Arbeiten nach der Praxisveräußerung
( Bild:  ©Vectorfair.com - adobe.stock.com )

Der „halbe“ Steuersatz

Der sogenannte „halbe“ Steuersatz reduziert die Steuerbelastung auf 56 Prozent des durchschnittlichen Steuersatzes, der sich ohne Begünstigung ergäbe. Der begünstigte Steuersatz beträgt aber mindestens 14 Prozent. Den „halben“ Steuersatz gibt es bis zu einem Veräußerungsgewinn von 5 Mio. Euro. Ein darüber hinausgehender Veräußerungsgewinn wird nicht mehr begünstigt besteuert.