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 ·  BetriebsprüfungDie Umsatzsteuer als Prüfungsschwerpunkt

Autor:  von Steuerberater, vereidigter Buchprüfer Prof. Dr. Johannes G. Bischoff und Steuerberaterin, Dipl.-Finanzwirtin Julia Kekule, Köln,

| Bei der steuerlichen Prüfung von Zahnarztpraxen standen bislang insbesondere die Betriebsausgaben, etwa die steuerliche Anerkennung von Aufwendungen für Fortbildungen und damit zusammenhängende Reisekosten, der Umfang der privaten Nutzung des Firmenwagens sowie Bewirtungsaufwendungen im Fokus. Es ist aber festzustellen, dass das Thema Umsatzsteuer immer stärker in den Vordergrund rückt. |

Die Umsatzsteuer als Prüfungsschwerpunkt
( Bild:  ©Volker Witt - adobe.stock.com )

Prüfungsvorbereitung durch die Finanzverwaltung

Die wachsende Bedeutung von Betriebsprüfungen bei Zahnärzten und anderen Heilberuflern zeigt sich u. a. darin, dass die Bundesländer Schwerpunktprüfer ausbilden. Diese Betriebsprüfer verstehen die Abrechnungen und Zusammenhänge im Gesundheitswesen, greifen (zahn-)arztspezifische Sachverhalte auf und sind in der Lage, diese auch mit medizinrechtlichem Basiswissen steuerrechtlich zu würdigen. Häufig wird zusammen mit der Prüfungsanordnung ein mehrseitiger Fragebogen versendet, auf dem der Zahnarzt bereits vor der Prüfung diverse Sachverhalte offenlegen muss. Anhand dieser Angaben können z. B. umsatz- und gewerbesteuerliche Prüfungsschwerpunkte schon in der Prüfungsvorbereitung festgelegt werden.