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 ·  ZahnersatzAbrechnung einer Totalprothese ‒ medizinische Aspekte und Honoraroptionen

| Nach Verlust der Zähne und der nachfolgenden Resorption des Alveolarfortsatzes sowie einer gewissen Atrophie der Kaumuskulatur kommt es zu einer Reihe charakteristischer Veränderungen des Gesichts, die man mit Alterung verbindet. Der folgende Praxisfall zeigt, welche Gebühren und Leistungsziffern bei einer Rehabilitation mit einer Totalprothese ansetzbar sind. |

Abrechnung einer Totalprothese ‒ medizinische Aspekte und Honoraroptionen
( Bild:  ©rh2010 - stock.adobe.com )

Der Praxisfall

Eine 64-jährige gesetzlich versicherte Neupatientin stellt sich in der Praxis vor. Der teilbezahnte Oberkiefer (Zähne 15, 13‒23 vorhanden) ist mit einer partiellen Modellgussprothese und der zahnlose Unterkiefer (UK) mit einer insuffizienten Kunststoffprothese versorgt. Der radiologische Befund zeigt einen Wurzelrest regio 46, der vor Herstellung einer neuen Prothese entfernt werden muss. Die Patientin leidet an einem reduzierten Speichelfluss aufgrund ihrer Medikation; Funktions- und Sprachprobleme treten seit einiger Zeit auf.

 

Im Unterkiefer wünscht die Patientin einen neuen Zahnersatz, der neben einer einwandfreien Funktion eine optimale Ästhetik bieten soll. Aufgrund der guten Knochenverhältnisse soll erneut eine totale Kunststoffprothese gefertigt werden.