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 ·  StatistikDZR Jahres-Analyse 2020: Auswirkungen von Corona auf zahnärztliche Privatliquidationen regional sehr unterschiedlich

| Laut einer aktualisierten statistischen Erhebung des Factoring-Unternehmens DZR (Deutsches Zahnärztliches Rechenzentrum) verzeichneten Zahnarztpraxen in der Privatliquidation während der Coronapandemie im Jahr 2020 deutschlandweit ein Umsatzminus von insgesamt 2,1 Prozent im Vergleich zu 2019. Besonders auffällig seien die regionalen Unterschiede: Sie reichten von minus 6,0 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern bis hin zu plus 8,4 Prozent in Sachsen-Anhalt. |

DZR Jahres-Analyse 2020: Auswirkungen von Corona auf zahnärztliche Privatliquidationen regional sehr unterschiedlich
( Bild:  ©Andreas Prott - stock.adobe.com )

 

Laut der DZR-Erhebung ist es im Westen und Süden Deutschlands zu Rückgängen von 2,2 bis zu 3,8 Prozent gekommen. Der Osten von Deutschland war dagegen weniger durch die Pandemie betroffen. Es gab sogar Zuwächse: außer in Sachsen-Anhalt in Sachsen (plus 4 Prozent) und Thüringen (plus 1,3 Prozent). Auch die beiden Großstädte Hamburg (plus 0,2 Prozent) und Berlin (plus 1,1 Prozent) kamen ohne Honorareinbrüche durch das Pandemiejahr 2020.

 

Die DZR-Zahlen lesen sich vergleichsweise moderat. So ließen Zahlen aus dem Statistischen Jahrbuch 2019/2020 der Bundeszahnärztekammer, die für das 2. Quartal 2020 einen Rückgang privater Honorare um 34 Prozent auswiesen, deutlich Schlimmeres befürchten (siehe PA 01/2021, Seite 9 ff.).

Quelle: ID 47151845