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 ·  KassenabrechnungAbrechnung gefräster Totalprothesen: Auf diese Details müssen Sie achten!

| Die digitale Fertigung von Totalprothesen ermöglicht eine zuverlässige und vorhersagbare Rehabilitation zahnloser Patienten. Totalprothesen werden im Bereich der restaurativ-prothetischen Zahnmedizin derzeit noch überwiegend auf konventionelle Art und Weise hergestellt. Doch die Digitalisierung ist immer mehr im Kommen, so z. B. digital gefräste Totalprothesen wie Flemming Denture. Bei der Abrechnung gibt es jedoch KZV-spezifische Unterschiede. AAZ informiert Sie über den Stand der Dinge, erläutert die Abrechnungsgrundsätze und stellt die Arbeitsabläufe kurz dar. |

Abrechnung gefräster Totalprothesen: Auf diese Details müssen Sie achten!
( Bild:  ©blende40 - stock.adobe.com )

Vorteile von Flemming Denture

Bei der digitalen Durchführung von Flemming Denture sind sechs Termine erforderlich. Dabei werden die Behandlungsphasen auf vier reduziert. Weiterer Vorteil: Der Zeitaufwand der einzelnen Behandlungstermine ist geringer.

 

Die Bissregistrierung liefert bei der digitalen Fertigung bessere Ergebnisse, da der Bisswall auf der gedruckten Unterlage optimal verankert werden kann. Industriell hergestellte PMMA-Prothesenblanks ermöglichen eine homogene Materialqualität, was eine Reduktion von Porositäten, Lufteinschlüssen und Polymerisationsschrumpfungen zur Folge hat. Dadurch wird eine höhere Saughaftung erzielt, die Basis kann graziler gestaltet und Druckstellen können minimiert werden. Die Prothesenzähne werden aus einem Multilayer PMMA-Blank gefräst. Eine Studie hat gezeigt, dass die Abrasionsfestigkeit von einem gefrästen Zahnkranz deutlich höher ist als bei konfektionierten Zähnen.