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 ·  KassenabrechnungAbrechnung der semipermanenten Schienung

Autor:  von Caroline-Kristina Havers, Fachwirtin für zahnärztliches Praxismanagement sowie Marketing im Sozial- und Gesundheitswesen, Dortmund

| Die semipermanente Schiene gehört zur vertragszahnärztlichen Versorgung und kann z. B. im Rahmen einer Parodontitisbehandlung zur Stabilisierung gelockerter Zähne und bei prä- bzw. postchirurgischen Fixationsmaßnahmen (z. B. nach einem Unfall) angezeigt sein. Hierbei ist die BEMA-Nr. K4 (Semipermanente Schienung unter Anwendung der Ätztechnik) je Interdentalraum abrechenbar. Nun kann es im Laufe der Behandlung notwendig sein, die Schiene zu kontrollieren, zu reparieren, oder zu erneuern. Welche Positionen können dabei anfallen und was ist zu beachten? |

Abrechnung der semipermanenten Schienung
( Bild:  ©Сергей Кучугурный - stock.adobe.com )

Abrechnung vor Behandlungsbeginn

Vor Behandlungsbeginn sind auf dem Behandlungsplan für Kiefergelenkserkrankungen und Kieferbruch Anamnese, Befund, Diagnose und Therapie zu dokumentieren. Für das schriftliche Niederlegen dieses Heil- und Kostenplans kann die BEMA-Nr. 2 abgerechnet werden. Dies auch dann, wenn die Krankenkasse auf eine Genehmigung verzichtet und der Heil- und Kostenplan nicht mehr zur Krankenkasse geschickt werden muss.