31.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Grundlagenforschung
Eine multizentrische RCT aus Frankreich stellt die routinemäßige Fixierung bei invasiv beatmeten Intensivpatientinnen und -patienten infrage. In der R2D2-ICU-Studie („Restrictive Use of Restraints and Delirium Duration in ICU“) zeigte eine zurückhaltende Fixierungsstrategie im Vergleich zu einer systematischen Anwendung keine schlechteren Verläufe – weder bei Koma- und Delirtagen noch bei Sicherheitsendpunkten.
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30.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Eine Rufbereitschaft, die dem eingeteilten Arzt nur 17 Minuten Zeit lässt, um am Arbeitsplatz einzutreffen, ist zu knapp bemessen und weder mit der Regelung des § 10 Abs. 8 Tarifvertrag (TV-)Ärzte/VKA noch mit dem Willen der Tarifvertragsparteien vereinbar (Landesarbeitsgericht [LAG] Niedersachsen, Urteil vom 17.12.2025, Az. 8 SLa 502/25). Mit seiner Entscheidung bestätigte das LAG das Urteil der Vorinstanz, die der Klage eines Oberarztes stattgegeben hatte (CB 01/2026, Seite 14 f.).
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26.03.2026 · Nachricht aus CB · Dienstanweisung/Direktionsrecht
Eine Dienstanweisung, die sich auf die Tätigkeit des Chefarztes als angestellter Arzt in der Klinik bezieht, ist vom arbeitgeberseitigen Weisungsrecht gedeckt. Die Einschränkung der Nebentätigkeit ist jedoch unwirksam
(Landesarbeitsgericht [LAG] Hamm, Urteil vom 05.02.2026, Az. 18 SLa 685/25, Abruf-Nr. 252693 ). Das Arbeitsgericht Hamm (Urteil 08.08.2025, Az. 2 Ca 182/25) hatte beide Weisungen des neuen Arbeitgebers noch für rechtmäßig erachtet (CB 11/2025, Seite 5 ff.). Das LAG Hamm ...
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26.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Sozialversicherungspflicht
Ein Nephrologe, der im Rahmen eines Kooperationsvertrags über eine ärztliche Gemeinschaftspraxis in einem Krankenhaus tätig ist, ist nach Auffassung des Bundessozialgerichts (BSG) sozialversicherungspflichtig beschäftigt (Urteil vom 13.11.2025, Az. B 12 BA 4/23 R).
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26.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Visiten
Frage: „Ein Privatpatient liegt auf der chirurgischen Station und erhält dort Chefarztleistungen gemäß Wahlleistungsvereinbarung. Zudem erhält er Leistungen der physikalischen Therapie. Darf in diesem Fall der Leiter des Rehabilitationszentrums (Wahlarzt, über den die Leistungen der physikalischen Therapie abgerechnet werden) auch Visiten neben dem Chefarzt der Chirurgie abrechnen?“
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25.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Wahlleistungen
Frage: „Darf eine ambulante OP an einem Privatpatienten auch als Wahlleistung berechnet werden, wenn der Chefarzt den Eingriff nicht selbst durchgeführt hat, sondern ein Facharzt? Und kann die OP auch durch einen Assistenzarzt durchgeführt und abgerechnet werden?“
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25.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Vergütung
Regelmäßig beziehen angestellte Krankenhausärztinnen und -ärzte Mehrarbeitsvergütungen und Zuschläge für geleistete Überstunden, Bereitschaftsdienste o. Ä. Dürfen diese Bezüge uneingeschränkt auf das Einkommen des Arztes angerechnet werden, wenn dieser im Rahmen einer Trennung vom Ehepartner unterhaltspflichtig wird? Das Kammergericht (KG) Berlin bejaht grundsätzlich eine Anrechnung, begrenzt diese allerdings auf das übliche bzw. berufstypische Maß der geleisteten Mehrarbeit ...
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24.03.2026 ·
Sonderausgaben aus CB · Downloads · Recht
In dieser 32-seitigen CB-Sonderausgabe lesen Sie, welche Chancen und Risiken die Anwendung künstlicher Intelligenz (KI) im Krankenhausalltag heute bietet. Zudem erfahren Sie, wie Sie sich als Chefarzt gegen Haftungsrisiken absichern. Mehrere Best-Practice-Ansätze aus der klinischen Praxis runden die Sonderausgabe ab.
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Wenn ein Patient ein spezielles Beschwerdebild aufweist, ist bisweilen eine Verlegung auf eine spezialisierte Abteilung oder gar in ein spezialisiertes Krankenhaus angezeigt. Doch in welchen Fällen ist eine Verlegung nicht nur medizinisch sinnvoll, sondern sogar rechtlich geboten? Hierzu liefert eine aktuell veröffentlichte Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden (Beschluss vom 26.02.2025, Az. 4 U 1225/24) wertvolle Hinweise. Instruieren Sie als Chefarzt Ihre Abteilung entsprechend!
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23.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Patientensicherheit
Die Zahl der für eine ärztliche Zweitmeinung verfügbaren Expertinnen und Experten wächst erneut. Das zeigt der aktuelle Bericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu den bundesweiten Genehmigungen 2024. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Veröffentlichung des Berichts beschlossen. Für Chefärztinnen und Chefärzte bedeutet das: Mehr Anlaufstellen für Zweitmeinungen – und steigender Organisationsbedarf bei Aufklärung, Indikationsstellung und Prozesssteuerung.
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