26.03.2026 · Nachricht aus CB · Dienstanweisung/Direktionsrecht
Eine Dienstanweisung, die sich auf die Tätigkeit des Chefarztes als angestellter Arzt in der Klinik bezieht, ist vom arbeitgeberseitigen Weisungsrecht gedeckt. Die Einschränkung der Nebentätigkeit ist jedoch unwirksam
(Landesarbeitsgericht [LAG] Hamm, Urteil vom 05.02.2026, Az. 18 SLa 685/25, Abruf-Nr. 252693 ). Das Arbeitsgericht Hamm (Urteil 08.08.2025, Az. 2 Ca 182/25) hatte beide Weisungen des neuen Arbeitgebers noch für rechtmäßig erachtet (CB 11/2025, Seite 5 ff.) Das LAG kam ...
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26.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Sozialversicherungspflicht
Ein Nephrologe der im Rahmen eines Kooperationsvertrags über eine ärztliche Gemeinschaftspraxis in einem Krankenhaus tätig ist, ist nach Auffassung des Bundessozialgerichts (BSG) sozialversicherungpflichtig beschäftigt (Urteil vom 13.11.2025, Az. B 12 BA 4/23 R).
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26.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Gastroenterologie
Frage: „Wir haben eine Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) parallel zu einer Koloskopie durchgeführt. Dabei haben wir jeweils digitale Kontrastierungsverfahren Narrow Band Imaging (NBI) angewendet. Dürfen wir hierfür die Nr. 634 GOÄ (Lichtreflex-Rheographie) analog zweimal abrechnen? Gleiches gilt für Nr. 5295 GOÄ analog für den Einsatz des flexiblen digitalen Endoskops, die wir ebenfalls zweimal angesetzt haben.“
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26.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Visiten
Frage: „Ein Privatpatient liegt auf der chirurgischen Station und erhält dort Chefarztleistungen gemäß Wahlleistungsvereinbarung. Zudem erhält er Leistungen der physikalischen Therapie. Darf in diesem Fall der Leiter des Rehabilitationszentrums (Wahlarzt, über den die Leistungen der physikalischen Therapie abgerechnet werden) auch Visiten neben dem Chefarzt der Chirurgie abrechnen?“
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25.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Wahlleistungen
Frage: „Darf eine ambulante OP an einem Privatpatienten auch als Wahlleistung berechnet werden, wenn der Chefarzt den Eingriff nicht selbst durchgeführt hat, sondern ein Facharzt? Und kann die OP auch durch einen Assistenzarzt durchgeführt und abgerechnet werden?“
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25.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Vergütung
von RA, FA MedR, ArbR und HGR Benedikt Büchling, Kanzlei am Ärztehaus, Hagen, kanzlei-am-aerztehaus.de Regelmäßig beziehen angestellte Krankenhausärztinnen und -ärzte Mehrarbeitsvergütungen und Zuschläge für geleistete Überstunden, Bereitschaftsdienste o. Ä. Dürfen diese Bezüge uneingeschränkt auf das Einkommen des Arztes angerechnet werden, wenn dieser im Rahmen einer Trennung vom Ehepartner unterhaltspflichtig wird? Das Kammergericht (KG) Berlin bejaht grundsätzlich eine ...
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24.03.2026 ·
Sonderausgaben aus CB · Downloads · Recht
In dieser 32-seitigen CB-Sonderausgabe lesen Sie, welche Chancen und Risiken die Anwendung künstlicher Intelligenz (KI) im Krankenhausalltag heute bietet. Zudem erfahren Sie, wie Sie sich als Chefarzt gegen Haftungsrisiken absichern. Mehrere Best-Practice-Ansätze aus der klinischen Praxis runden die Sonderausgabe ab.
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Wenn ein Patient ein spezielles Beschwerdebild aufweist, ist bisweilen eine Verlegung auf eine spezialisierte Abteilung oder gar in ein spezialisiertes Krankenhaus angezeigt. Doch in welchen Fällen ist eine Verlegung nicht nur medizinisch sinnvoll, sondern sogar rechtlich geboten? Hierzu liefert eine aktuell veröffentlichte Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden (Beschluss vom 26.02.2025, Az. 4 U 1225/24) wertvolle Hinweise. Instruieren Sie als Chefarzt Ihre Abteilung entsprechend!
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23.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · Patientensicherheit
Die Zahl der für eine ärztliche Zweitmeinung verfügbaren Expertinnen und Experten wächst erneut. Das zeigt der aktuelle Bericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu den bundesweiten Genehmigungen 2024. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Veröffentlichung des Berichts beschlossen. Für Chefärztinnen und Chefärzte bedeutet das: Mehr Anlaufstellen für Zweitmeinungen – und steigender Organisationsbedarf bei Aufklärung, Indikationsstellung und Prozesssteuerung.
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19.03.2026 · Fachbeitrag aus CB · DRG-Abrechnung
Erfüllt ein Krankenhaus die Strukturvoraussetzungen für die Abrechnung eines OPS-Codes nicht, muss die Krankenkasse diesen Mangel im Leistungsentscheid gemäß § 8 Satz 1 Prüfverfahrensvereinbarung
(PrüfvV) ausdrücklich benennen. Sie darf fehlende Strukturmerkmale nicht als Begründung vor Gericht nachschieben (Landessozialgericht [LSG] Schleswig-Holstein, Urteil vom 09.12.2025, Az. L 10 KR 55/22).
Für Fälle, die vor der Neuregelung der Strukturprüfungen (CB 02/2026, Seite 9 ff.) ...
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