04.03.2010 · Fachbeitrag aus CB · Ermächtigungen
Die Verwaltungspraxis der Zulassungsgremien bei der (Wieder-)Erteilung persönlicher Ermächtigungen von Chefärzten nach § 116 SGB V wird zunehmend restriktiver. Vor diesem Hintergrund ist die Bereitschaft vieler Chefärzte und Krankenhäuser, sich über alternative Gestaltungen wie MVZ, Teilzulassungen oder eine § 116b-Ambulanz Zugang zur ambulanten Versorgung zu verschaffen, nur allzu verständlich. Gleichwohl müssen einschränkende oder ablehnende Bescheidungen von ...
> lesen
04.03.2010 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
In der GOÄ-Nr. 60 (Konsil) sind nur „liquidationsberechtigte Ärzte“ als Voraussetzung für ein Konsil genannt. Mit dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) vom 16. Juni 1998 wurden die Berufe des Psychologischen Therapeuten bzw. Therapeutin und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten bzw. -therapeutin als approbierte Heilberufe eingeführt. Am 24. Juni 2000 wurde mit der Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten die sich auf ...
> lesen
04.03.2010 · Fachbeitrag aus CB · Kooperationsverträge
Konsiliararztverträge sind in aller Munde. Teilweise stellen sie jedoch (verdeckte) Vereinbarungen zwischen dem Krankenhaus einerseits und den niedergelassenen Ärzten andererseits zur Zahlung von „Ein- oder Zuweiserprämien“ dar. Auch Chefärzte sind häufig in das wie auch immer gestaltete Zahlungskarussell einbezogen. Dabei bestehen jedoch auch für den Chefarzt beträchtliche rechtliche Risiken. Im Folgenden werden nicht nur diese Risiken aufgezeigt, sondern darüber hinaus Vorschläge ...
> lesen
04.03.2010 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
In den letzten Jahren ist eine deutliche Erhöhung der Schmerzensgelder zu beobachten, die von Gerichten den Geschädigten zugesprochen werden. Insbesondere bei Geburtsschäden sind hohe Schmerzensgeldzahlungen zu verzeichnen. Lagen in den 80er Jahren die Schmerzensgeldsummen, die von Gerichten für einen Geburtsschaden zugesprochen wurden, bei etwa 40.000 bis 100.000 Euro, so sind heute in diesen Fällen Schmerzensgeldsummen von bis zu 500.000 Euro keine Seltenheit mehr. Die ...
> lesen
04.03.2010 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Bei der Operation von Riesenzelltumoren ist für die eigentliche Tumorentfernung die GOÄ-Nr. 2040 (Exstirpation eines Tumors der Fingerweichteile, 554 Punkte) anzusetzen. Häufig strittig ist dann die Berechnung von Neurolysen (GOÄ-Nr. 2583), Arteriolysen (GOÄ-Nr. 2801) und Tenolysen (GOÄ-Nr. 2076). Abgesehen von allgemeinen Kriterien für die eigenständige Berechenbarkeit dieser Leistungen (was mehrfach im „Chefärzte Brief“ angesprochen wurde), ist auf eine Besonderheit von ...
> lesen
04.03.2010 · Fachbeitrag aus CB · Aktuelle Rechtsprechung
Wer gegen die Anweisung verstößt, das über einen am Arbeitsplatz zur Verfügung gestellten Computer erreichbare Internetangebot ausschließlich zu dienstlichen Zwecken zu nutzen, riskiert eine außerordentliche Kündigung. Darüber hinaus drohen unerw ünschte Einblicke in die eigene Privatsphäre. Denn zur Kontrolle der Einhaltung des Gebotes dürfen Arbeitgeber auf Daten ihrer Angestellten Rückgriff nehmen und diese in einem arbeitsrechtlichen Verfahren zu Beweiszwecken verwenden, wie das ...
> lesen
04.03.2010 · Fachbeitrag aus CB · Aktuelle Rechtsprechung
In zwei Entscheidungen vom 14. Januar 2010 (Az: III ZR 173/09 und III ZR 188/09; Abruf-Nr. 100542 unter www.iww.de) hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) mit der Frage befasst, welche Pflichten den behandelnden Arzt treffen, wenn er einen externen Laborarzt für seinen Patienten mit einer Blutuntersuchung beauftragt. Aus beiden Urteilen ergeben sich erhebliche Haftungsrisiken für den auftraggebenden Arzt bei einem Vorgang, der sich in Praxen niedergelassener Ärzte und in Krankenhäusern ...
> lesen
04.03.2010 · Fachbeitrag aus CB · Aktuelle Rechtsprechung
Im Urteil vom 21. Januar 2010 (Az: III ZR 147/08) hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) erneut mit der Auslegung des Zielleistungsprinzips bei der Abrechnung im Rahmen der stationären Behandlung von Privatpatienten befasst. Der Fall: Ein Arzt hatte bei seinem Patienten eine endoprothetische Versorgung des rechten Kniegelenks nach der Nr. 2153 GOÄ unter Einsatz eines computerunterstützten kinematischen Navigationssystems vorgenommen und für die anatomische Vorausberechnung des OP-Gebiets ...
> lesen
03.02.2010 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Die GOÄ-Nr. 1408 stellt auf eine audioelektroenzephalographische Untersuchung ab. Durch diesen Bezug auf „Untersuchung“ ist diese Ziffer für die im Rahmen einer Sitzung durchgeführten Messungen nur einmal berechenbar - gleich ob nur frühe oder auch mittlere und späte Potenziale untersucht werden und auch gleich, ob Signale unterschiedlicher Auslöseart (Klick- oder Tonreize) verwendet werden. Ebenso löst die Ableitung an verschiedenen Orten (zum Beispiel Hirnstamm und Hirnrinde) keine ...
> lesen
03.02.2010 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Für die Messung transitorisch evozierter otoakustischer Emissionen (TEOAE) wird von manchen HNO-Ärzten die GOÄ-Nr. 828 (605 Punkte) analog berechnet. Wir berichten, warum dies nicht richtig ist.
> lesen