28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Das Oberlandesgericht München (OLG) hat mit Urteil vom 26. September 2013 (Az. 1 U 1665/12) klargestellt, dass bei postoperativen Beschwerden unklarer Herkunft nicht allein aus dem zeitlichen Zusammenhang zwischen Operation und Auftritt der Beschwerden ein Behandlungsfehler gefolgert werden könne. Den Patienten trifft insoweit die volle Beweislast. In Bezug auf die vom verantwortlichen Arzt zu beweisende ordnungsgemäße Aufklärung ist eine schlüssige Schilderung der Aufklärungsroutine ...
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28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe hat die Aufklärung durch einen Medizinstudenten im praktischen Jahr mit Urteil vom 29. Januar 2014 unter bestimmten Bedingungen für zulässig erachtet (Az. 7 U 163/12, Abruf-Nr. 140506 unter cb.iww.de ). In diesem Beitrag wird das Urteil mit den Konsequenzen im Klinikalltag vorgestellt.
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28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Immer wieder haben auch im Krankenhaus der Chefarzt oder seine Mitarbeiter mit Impfungen zu tun. Insbesondere in Privatambulanzen werden je nach Fachgebiet mehr oder weniger regelmäßig auch Routineimpfungen durchgeführt. In der Notfallambulanz geht es um die Tetanus-Schutzimpfung. Muss vor Routineimpfungen ein mündliches Aufklärungsgespräch erfolgen oder reicht ein schriftliches Aufklärungsmerkblatt zur Unterschrift? Zu dieser rechtlich heiklen Frage bringt eine aktuelle Entscheidung des ...
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28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
In den letzten Jahren hat der Anteil von Ärztinnen an deutschen Kliniken stetig zugenommen. Dieser Trend wird sich angesichts der inzwischen überwiegend weiblichen Medizinstudenten künftig fortsetzen. Allein aus diesem Grund werden sich Chefärzte künftig noch stärker als heute mit dem Wunsch auf Teilzeitbeschäftigung auseinandersetzen müssen. Zu den rechtlichen Rahmenbedingungen enthält der Beitrag wichtige Hinweise.
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28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Mit Urteil vom 16. Oktober 2013 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) unter anderem entschieden, dass ein Leitender Oberarzt der Neurologie auch dann zur Ableistung von Bereitschaftsdienst verpflichtet ist, wenn nicht zugleich ein anderer Arzt für die ärztliche Grundversorgung der Patienten in der Neurologie zur Verfügung steht (Az. 10 AZR 9/13, Abruf-Nr. 140626).
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28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Chefarztverträge
Das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf hat sich in einem aktuellen Urteil vom 19. Dezember 2013 (Az. 15 Sa 207/13, Abruf-Nr. 140593 ) mit der Frage der Wirksamkeit oder Unwirksamkeit der Entwicklungsklausel in Chefarztverträgen auseinandergesetzt. Bemerkenswert an dem Urteil ist, dass es die Frage der Zulässigkeit von Organisationsänderungen und Umstrukturierungen um eine weiterführende Ansicht zugunsten von betroffenen leitenden Ärzten bereichert.
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28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Ambulante Versorgung
Unter großem Medienecho wurde im vergangenen Jahr der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD unterzeichnet. Anschließend stimmten auch die SPD-Mitglieder der Bildung einer großen Koalition mehrheitlich zu. Gesundheitspolitische Themen wurden öffentlich eher zweitrangig behandelt. So besteht Anlass, einen Überblick über die wesentlichen von der Regierungskoalition angekündigten Veränderungen zu geben und die Auswirkungen dieser Veränderungen für Chefärzte zu skizzieren.
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28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Leserforum
Die nachfolgende Frage eines Lesers befasst sich mit der Praxis, dass viele Chefärzte, die von einem Gericht als Sachverständige mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt wurden, andere Ärzte oder weitere Hilfspersonen einspannen. In der Antwort wird auch ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts erörtert, das zu dieser Frage Stellung nimmt.
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28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Sektorenübergreifende Versorgung
In seiner Sitzung vom 20. Februar 2013 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die erste Konkretisierung für ein onkologisches Krankheitsbild, die gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle, im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) nach § 116b SGB V n. F. (neue Fassung) vorgelegt. Der Beschluss wird vorbehaltlich der Prüfung durch das Bundesgesundheitsministerium demnächst in Kraft treten. Leistungen können sodann erbracht und abgerechnet werden.
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28.02.2014 · Fachbeitrag aus CB · Alle Fachgebiete
Mit Bezug auf den Beitrag „Beantwortung von Versicherungsanfragen: immer kostenlos?“ im CB 2/2014 (Seite 20) fragte ein Leser, ob die Ausführungen auch gelten, wenn die Anfragen durch Berufsgenossenschaften erfolgen.
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