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·Fachbeitrag ·Steuergestaltung

Investitionsabzugsbetrag: BMF gewährt die Aufstockung nur unter bestimmten Voraussetzungen

| Ein Investitionsabzugsbetrag nach § 7g Einkommensteuergesetz (EStG) kann in einem Folgejahr innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums bis zum gesetzlichen Höchstbetrag aufgestockt werden (Bundesfinanzhof [BFH], Urteil vom 12.11.2014, Az. X R 4/13). Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat nun mitgeteilt, dass es an seiner anderslautenden Auffassung nicht mehr länger festhält und das BFH-Urteil in allen noch offenen Fällen anzuwenden ist (BMF, Schreiben vom 15.1.2016, Az. IV C 6 - S 2139-b/13/10001, Abruf-Nr. 146220). |

 

So viel zur guten Nachricht. Denn gleichzeitig hat das BMF zur Aufstockung von Abzugsbeträgen, die in vor dem 1. Januar 2016 endenden Wirtschaftsjahren in Anspruch genommen worden sind, einige Konkretisierungen vorgenommen. Danach setzt die Erhöhung beispielsweise voraus, dass das Größenmerkmal (§ 7g Abs. 1 S. 2 Nr. 1 EStG) auch am Ende des Wirtschaftsjahres nicht überschritten wird, in dem die Erhöhung berücksichtigt werden soll (bei Apotheken ein Betriebsvermögen von 235.000 Euro). Eine Erhöhung soll zudem im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung des begünstigten Wirtschaftsgutes ausgeschlossen sein.

Quelle: Ausgabe 03 / 2016 | Seite 1 | ID 43865328