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·Fachbeitrag ·Versicherung

Kein Arbeitsunfall bei Spaziergang zum Frische-Luft-Schnappen

| Stürzt ein Arbeitnehmer während der Pause einer Fortbildungsveranstaltung bei einem Spaziergang, um frische Luft zu schnappen, und zieht sich dabei eine Handgelenksfraktur zu, so ist das kein Fall für die Unfallversicherung (Landessozialgericht [LSG] Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.11.2015, Az. L 17 U 325/13, Abruf-Nr. 146091). |

 

Ein Spaziergang während einer Arbeitspause kann mit der versicherten Tätigkeit in innerem Zusammenhang stehen, wenn er aus besonderen Gründen erforderlich ist, um sich für eine weitere betriebliche Betätigung zu erholen. Das ist z. B. der Fall, wenn die Tätigkeit besonders belastend ist. Nach Ansicht des LSG Nordrhein-Westfalen reicht es für die Annahme eines Arbeitsunfalls hingegen nicht aus, wenn der Arbeitnehmer spazieren geht, weil er das Bedürfnis nach frischer Luft verspürt.

Quelle: Ausgabe 05 / 2016 | Seite 1 | ID 43989290