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    Ausbilden? Erst einmal Nachwuchs finden!

    von Apothekerin Dr. Constanze Schäfer MHA, Düsseldorf

    | Wer ausbilden möchte, steht zunächst vor der Frage, wo und wie passender Nachwuchs zu finden ist. Während vor ein paar Jahren junge Menschen ohne Ausbildungsplatz das Thema waren, überwiegen inzwischen deutlich die „unversorgten Betriebe“. Über alle Sparten hinweg werden kluge Köpfe und guter Berufsnachwuchs gesucht. Der Fachkräftemangel lässt den Druck noch steigen. Ausbildungsbetriebe bewerben sich heute bei ihren Auszubildenden und nicht mehr umgekehrt. AH gibt einen Überblick, welche Möglichkeiten Apotheken haben, um den heiß begehrten Nachwuchs zu finden. |

    Schülerpraktika

    Für Ausbildungsbetriebe ist es wichtiger denn je, die regionalen Angebote zu nutzen, um bereits frühzeitig interessierte Schüler anzusprechen. Der erste Kontakt mit der Arbeitswelt ist für die meisten Jugendlichen ein Betriebspraktikum, das durch die Schule organisiert und betreut wird. Der potenzielle Nachwuchs befindet sich zu diesem Zeitpunkt häufig in der achten Klasse, ist also um die 14 Jahre alt. In allen Bundesländern werden in den allgemeinbildenden Schulen i. d. R. ab der siebten Klasse berufsvorbereitende Maßnahmen angeboten. Dazu gehören Informationsveranstaltungen im Rahmen des Schulunterrichts über die Berufswelt. Es werden Eignungstests durchgeführt und die jeweiligen Talente identifiziert.

     

    PRAXISTIPP | Wer eine weiterführende Schule in der Nähe hat, sollte bei der Schulleitung nachfragen, welcher Lehrer die Berufsvorbereitung koordiniert, und anbieten, über die Berufe in der Apotheke zu berichten. Informationsmaterial gibt es bei den Apothekerkammern und -verbänden. Mit einer Großhandelskiste, gefüllt mit Lieferschein, einigen Arzneimitteln und einem interessanten Gegenstand aus der Rezeptur, wie z. B. eine Zäpfchengießform, können die unterschiedlichen Berufsfelder vorgestellt werden.