· Fachbeitrag · Beratungswissen auf den Punkt gebracht
Hormonelle Geschlechtsangleichung, Teil 2: Hormontherapie bei Transmännern
von Apothekerin Anja Hapka, Essen und PTA Annette Luhmann, Essen
Das Ziel der maskulinisierenden Hormontherapie bei Transmännern (Frau-zu-Mann, FzM) ist die Erhöhung des Testosteronspiegels in den männlichen Normbereich von 300 bis 1000 ng/dl. Dadurch kommt es zu zahlreichen körperlichen und meist auch emotionalen Veränderungen. AH versorgt Sie mit den wichtigsten Fakten für eine fundierte und sensible Beratung in der Apotheke.
Veränderungen bei Transmännern durch Hormontherapie
Bei der Hormontherapie müssen sich Transmänner auf die folgenden körperlichen sowie oft auch emotionalen Veränderungen einstellen:
- Irreversible Vertiefung der Stimme nach drei bis zwölf Monaten (Dieser Prozess kann auch durch späteres Absetzen der Hormontherapie nicht rückgängig gemacht werden, da Testosteron die Stimmbänder verdickt und verlängert. Transfrauen hingegen können durch Östrogeneinnahme keine Veränderung der Stimmlage erreichen, sie sind auf logopädisches Training angewiesen.)
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