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  • ·Nachricht ·Arzneimittelversorgung

    Lieferengpässe bei lebenswichtigen Arzneimitteln auch 2020 auf hohem Niveau

    | Im Jahr 2020 waren 16,7 Mio. Rabattarzneimittel nicht verfügbar. Damit blieben die Lieferengpässe in Apotheken auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr (18,0 Mio.). Das zeigt eine Auswertung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) im Auftrag des Deutschen Apothekerverbands (DAV) für Verordnungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). |

     

    Eine gewisse Entschärfung der Problematik hat sich dadurch ergeben, dass den Apotheken im April 2020 wegen der Coronapandemie vom Gesetzgeber (Stichwort: SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung) einige Erleichterungen bei der Auswahl von Ersatzmedikamenten zugestanden wurden. Von den 16,7 Mio. nicht verfügbaren Rabattarzneimitteln im Jahr 2020 lag Candesartan (Blutdrucksenker) mit 2,1 Mio. Packungen vor Metformin (Antidiabetikum) mit 0,7 Mio. Packungen, Pantoprazol (Magensäureblocker) mit 0,7 Mio. Packungen, Ibuprofen (Schmerzmittel) mit 0,6 Mio. Packungen und Metoprolol (Blutdrucksenker) mit 0,5 Mio. Packungen. Insgesamt wurden 2020 etwa 643 Mio. Arzneimittel in Deutschland auf Rezept zulasten der GKV abgegeben.

     

    Weiterführende Hinweise

    Quelle: ID 47368788