01.01.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Frage: "Seit dem 1. Januar 2004 dürfen nicht verordnungspflichtige Arzneimittel nicht mehr zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden (§ 34 SGB V). Die Sprechstundenbedarfsvereinbarung unserer KV enthält aber eine ganze Reihe nicht-verschreibungspflichtige Mittel, so unter anderem Abführmittel vor diagnostischen oder therapeutischen Eingriffen, Verbandmittel, Blutteststreifen usw. Müssen wir nun befürchten, dass wir die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Mittel ...
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01.01.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Honorarverteilungsmaßstäbe
Honorarverteilungsmaßstäbe (HVMs) müssen bei den Regelungen zu Individualbudgets umsatzmäßig unterdurchschnittlichen Praxen genügend Raum für Zuwächse lassen. Eine Begrenzung der Punktzahl-Zuwachsmöglichkeit auf 3 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal jedenfalls ist unzureichend. Dies ist die Essenz aus vier Entscheidungen des Bundessozialgerichts (BSG) vom 10. Dezember 2003, das den HVM der KV Nordrhein in diesem Punkt für rechtswidrig erklärte (Az: B 6 KA 40/02 ...
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01.01.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Sozialgericht Düsseldorf
Das Sozialgericht Düsseldorf hat in zwei Musterentscheidungen am 26. November 2003 (Az: S KA 121/03 und S KA 118/03) Richtgrößenprüfungen im Bereich der KV Nordrhein für das Jahr 1999 für rechtswidrig erklärt und entsprechende Regressbescheide der Beschwerdeausschüsse aufgehoben. Tenor der Urteile: Erfolgt die Veröffentlichung der Richtgrößenvereinbarungen mit den arztgruppenspezifischen Richtgrößen spät oder gar nicht, so sind die Richtgrößen nicht rechtswirksam vereinbart.
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01.01.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2004, und noch immer gibt es keinen neuen EBM 2000plus. Jetzt aber wurde ein Meilenstein gesetzt: Am 10. Dezember 2003 hat der Bewertungsausschuss den neuen EBM vom Inhalt her beschlossen - allerdings noch ohne Bewertung der einzelnen Leistungen. Die Bewertungen konnten noch nicht erfolgen, weil die Bewertung der Arztzeit erst in der nachfolgenden Sitzung am selben Tag durch das übergeordnete Gremium, den Erweiterten Bewertungsausschuss, erfolgte. Danach ...
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01.12.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Selbstzahlerleistungen
Nicht nur für den Einstieg, sondern generell
sind bei der Erstellung eines IGeL- Angebotes Leistungen zu bevorzugen,
die an vertragsärztliche Leistungen anschließen. Die
inhaltliche Nähe zu den GKV- Leistungen hat mehrere Vorteile:
Solche IGeL- Leistungen können leicht in den Praxisablauf
eingebunden werden, sie erfordern keine aufwendige Fortbildung und oft
keine oder nur geringe Investitionen. Sie passen sozusagen
„automatisch“ zur Patienten- und Leistungsstruktur der
Praxis.
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01.12.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelles Fallbeispiel
Zu beachten ist, dass neben der Impfleistung immer
auch die Ordinationsgebühr nach Nr. 1 EBM bzw. nach der ersten
Inanspruchnahme im Quartal die Konsultationsgebühr nach Nr. 2 EBM
abgerechnet werden kann. Die Ordinationsgebühr nach Nr. 1 EBM ist
jedoch nur dann neben einer Impfleistung berechnungsfähig, wenn
zusätzlich ein Kontakt aus kurativen Gründen stattgefunden
hat (Diagnoseangabe). Wird lediglich die Impfung in Kombination mit der
Konsultationsgebühr abgerechnet, entfällt ...
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01.12.2003 · Fachbeitrag aus AAA · BG- Abrechnung
Die Leistungslegende für den Besuch eines
Arbeitsunfallverletzten nach Nr. 50 UV- GOÄ schließt eine
Beratung und Untersuchung ein. Auf Grund der Anmerkung sind neben den
Leistungen nach den Nrn. 50 bis 50e die Leistungen nach den Nrn. 1 bis
5, 11 bis 15, 48 und/oder 52 UV- GOÄ nicht berechnungsfähig.
Somit ist die symptomzentrierte Untersuchung mit der Besuchsleistung
abgegolten. Es gibt aber durchaus noch Möglichkeiten, neben der
Nr. 50 GOÄ weitere Leistungen anzusetzen.
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01.12.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Wirtschaftlichkeitsprüfung
Eine der tiefgreifendsten Änderungen des zum
1. Januar 2004 in Kraft tretenden Gesetzes zur Modernisierung der
gesetzlichen Krankenversicherung - kurz GMG - betrifft den
§ 106 SGB V, der die Durchführung der
Wirtschaftlichkeitsprüfungen in der vertragsärztlichen
Versorgung regelt. Zusätzlich wurde noch der § 106a SGB V
angehängt, der die Durchführung von
Plausibilitätsprüfungen sowie die sachlich- rechnerische
Prüfung zum Inhalt hat.
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01.12.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Privatliquidation
Frage: „Wir
haben Probleme bei der Erstattung der Nr. 718 GOÄ, die wir an
einem Tag zweimal angesetzt haben. Nach Ansicht des Versicherers ist
dies unzulässig, da die GOÄ 718 bereits mehrere
Untersuchungen beinhaltet. Ist die Versicherung im Recht?“
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01.12.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Privatliquidation
Frage:
„Zunehmend versuchen Versicherer, bei Rechnungen
,nachzubessern’ und zum Teil auch ihre Versicherten aufzuwiegeln.
Dies ist ärgerlich, verursacht es doch Auf- wand. Außerdem
kann das Arzt- Patienten- Verhältnis Schaden nehmen. Im
Übrigen stehen wir grundsätzlich auf dem Standpunkt,
gegenüber Versicherern nicht rechenschaftspflichtig zu sein, weil
der Vertragspartner der Patient ist bzw. bei uns als Kinderärzten
die Eltern sind. Wer vergütet den Aufwand solcher ...
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