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·Fachbeitrag ·Kassenabrechnung

Kein Bezug von Laborleistungen einer Laborgemeinschaft durch Laborarzt

| Die Kläger, eine Laborgemeinschaft (LG) sowie zwei ihrer Gesellschafter, wendeten sich gegen eine sachlich-rechnerische Berichtigung der Abrechnung für Laborleistungen. Die beklagte Kassenärztliche Vereinigung (KV) hatte Honorarforderungen mit der Begründung gekürzt, dass die LG Basislaboruntersuchungen abgerechnet habe, die auf Anforderung von Laborärzten erbracht worden seien. |

 

Die Klage hiergegen blieb ohne Erfolg: Wenn ein Laborarzt eine Überweisung zur Durchführung von Laboruntersuchungen erhält, darf er diese Leistungen nicht wiederum bei einer LG, deren Mitglied er ist, anfordern, sondern muss die Leistungen persönlich erbringen, entschied das Bundessozialgericht am 13. Mai 2015 (Az. B 6 KA 27/14 R). Zwar hätten Ärzte nach § 25 Abs. 3 Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) als Ausnahme vom Gebot der persönlichen Leistungserbringung grundsätzlich die Möglichkeit, Laborleistungen bei einer LG zu beziehen. Auch wenn es nicht ausdrücklich einschränkend formuliert sei, gelte dies jedoch nicht für Laborärzte, die selbst nach Überweisung Laborleistungen als Auftragsleistungen erbringen.

 

Lesen Sie zum Thema auch den Beitrag „Das Labor in der Hausarztpraxis - Vergütung, Budget, Wirtschaftlichkeitsbonus“ in AAA 05/2014, Seite 7.

Quelle: Ausgabe 07 / 2015 | Seite 2 | ID 43475263