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·Fachbeitrag ·G-BA

MRSA-Eradikationstherapie jetzt im Rahmen der häuslichen Krankenpflege möglich

| Aufgrund einer Änderung der Häuslichen Krankenpflege-Richtlinie kann die Eradikationstherapie des Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) jetzt auch im Rahmen der häuslichen Krankenpflege erfolgen. Der entsprechende Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist am 1. Mai 2014 in Kraft getreten. |

 

Die neue Leistung „Durchführen der Sanierung von MRSA-Trägern mit gesicherter Diagnose“ ist im Rahmen der vertragsärztlich abrechenbaren Behandlung und Betreuung von Patienten mit MRSA-Keimen verordnungsfähig.

 

Zu den verordnungsfähigen Maßnahmen gehören bei Bedarf insbesondere

  • Applikation einer antibakteriellen Nasensalbe oder eines antibakteriellen Gels
  • Mund- und Rachenspülung mit einer antiseptischen Lösung
  • Dekontamination von Haut und Haaren mit antiseptischen Substanzen
  • In Ausnahmefällen täglicher Wechsel von Textilien und tägliche Desinfektion von Gegenständen, die mit Haut oder Schleimhaut Kontakt haben.

 

Die in diesem Sinne geänderte Richtlinie finden Sie auf der Internetseite des G-BA unter www.g-ba.de/informationen/beschluesse/1920/.

Quelle: Ausgabe 06 / 2014 | Seite 1 | ID 42705535