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Freie Ärzteschaft: Keine „Umsonst-Leistungen“ jenseits der Budgetgrenzen

| Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fordert niedergelassene Ärzte und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) auf, jenseits der Budgetgrenzen keine Leistungen mehr zu erbringen. Der FÄ-Bundesvorsitzende Wieland Dietrich erklärt dazu: „Wir sind es leid, uns als einzige Berufsgruppe in Deutschland mit jahrelanger Budgetierung abfertigen zu lassen.“ Dietrich zeigt sich verärgert darüber, dass die Gesundheitsministerkonferenz die Forderung nach dem Ende der Budgetierung abgelehnt hat: „So viel Ignoranz ist unerträglich und wird dazu führen, dass die Attraktivität des Arztberufes, vor allem für die Niederlassung, weiter sinkt.“ |

 

Praxisärzte und MVZ würden den Patienten zwar keine medizinischen Leistungen vorenthalten, so Dietrich. Wenn diese allerdings von den KVen und Krankenkassen nicht oder nicht ausreichend bezahlt würden, könnten solche Leistungen nur noch privat angeboten werden. Die bundesweiten Honorare für die Grundbehandlung gesetzlich versicherter Patienten liegen laut FÄ oftmals nur zwischen 13 und 25 Euro bei Fachärzten und zwischen 40 und 50 Euro bei Hausärzten. Dabei sei es unerhebnlich, wie oft der Patient innerhalb von 3 Monaten zum Arzt gehe. „Das ist und bleibt ein Skandal“, betont Dietrich. Ob die Sprechstundenzeiten 20 oder mehr Stunden betragen, spiele keine Rolle. Der FÄ-Vorsitzende erklärt: „Bei Erreichen der Budgetgrenzen kann niemand mehr ‚Umsonst-Leistungen‘ erwarten. An der Endbudgetierung führt kein Weg vorbei.“

 

Quelle: Freie Ärzteschaft e.V.

Quelle: ID 45385451