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    „Wenn der Azubi nicht zum Zahnarzt kommt ...“

    Bild:©Gerd Altmann - pixabay.com

    von Angelika Schreiber, Hockenheim

    | ... kommt der Zahnarzt eben zum Azubi!“ So können wir heute das berühmte Sprichwort von Prophet und Berg umformulieren, wenn es um die Suche nach geeigneten Auszubildenden geht. Denn für Zahnarztpraxen wird es immer schwieriger, geeignete Auszubildende zu finden, und sie müssen dabei ungewohnte Wege gehen. Denn nur qualifizierte und gut ausgebildete Fachkräfte halten die Praxis auf Dauer konkurrenzfähig. Als Mittel der langfristigen Personal- und Nachwuchsplanung gewinnt das eigene Ausbilden daher zunehmend an strategischer Bedeutung. |

    Gesellschaftlicher Wertewandel erfordert Umdenken

    In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Erwartungen und Verhaltensweisen der sogenannten „Generation Z“ grundlegend verändert. Hohe Leistungsbereitschaft soll einhergehen mit Spaß im Alltag. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gewinnt an Bedeutung. Gleichzeitig sinkt im Bereich der ZFA-Azubis der Bildungsabschluss der zur Verfügung stehenden Bewerber. Denn die hohe Zahl der Abiturienten strebt in der Regel ein Studium oder finanziell attraktivere Ausbildungsplätze an. Meist verfügen Bewerber daher lediglich über einen Hauptschulabschluss, der oft zu wünschen übrig lässt: Schlechte Noten, hohe Fehlzeiten und mangelnde Sozialkompetenz sind keine guten Voraussetzungen für eine Ausbildung in einem helfenden Beruf. Praxisinhaber sollten daher neue Wege gehen, um geeignete Bewerber bzw. neue Teammitglieder zu finden.

    Die Suche in den Schulen starten

    Die Suche nach geeigneten Bewerbern sollte etwa sieben bis acht Monate vor Ausbildungsbeginn starten, bei einem Ausbildungsbeginn am 01. August oder 01. September also im Februar oder März. Zu diesem Zeitpunkt fällt auch bei den Schülern der Abschlussklassen allgemeinbildender Schulen die Entscheidung der Berufswahl. Informationen zu den Anforderungen eines Ausbildungsberufs spielen in dieser Entscheidungsphase eine große Rolle für die Jugendlichen, dazu gehören vor allem Aufgabenbeschreibung, Vergütung und Ausbildungsdauer. An dieser Stelle können Sie ansetzen, müssen dabei jedoch berücksichtigen, dass sich der Bewerbungsprozess durch die aktuelle Pandemie zunehmend digitalisiert hat: