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  • ·Personalmanagement

    Und ewig rotiert das Personalkarussell oder „How to get along with Gen Z“

    Bild:©Gerd Altmann - pixabay.com

    von Wilma Mildner, Berufspädagogin, Personal- und Businesscoach, Professional Speaker, indent-coaching.de

    | „Ich finde keine passenden Bewerber“; „Die Bewerber, die ich finde, sind nicht ausreichend qualifiziert und motiviert“; „Mein Team und ich haben viel Energie in die Einarbeitung neuer Mitarbeiter gesteckt und diese sind trotzdem schnell wieder weg. Ich bin einfach müde.“ Solche Sätze höre ich häufig von Praxisinhabern in der Erstberatung, deren Mitarbeitersuche primär die sogenannte „Generation Z“ betrifft, also junge Arbeitnehmer um die 20. Wenn Sie diese Zielgruppe von Ihrer Praxis überzeugen möchten, müssen Sie wissen, wie die junge Generation tickt. Nur so können Sie die Rahmenbedingungen und Ihr eigenes Führungshandeln auf diese Generation einstellen und möglichst stabile Arbeitsbeziehungen entstehen lassen. |

    Wie die Generation Z tickt

    Die Generation Z hat kein verfestigtes Bild von der Welt, sie nimmt viele Impulse auf, die sie anschließend über Soziale Medien verarbeitet. Insofern ist ihre Meinungsbildung in hohem Maße auf Instagram, TikTok und Facebook erfolgt, und hier finden sich z. T. sehr negative Grundhaltungen zu unserer Branche. Beschwerden in Gruppen über Arbeitgeber und Vorgesetzte finden häufig viel Zuspruch und zahlreiche Kommentare mit weiteren Beispielen. Dies formt auch die Wahrnehmung des eigenen Arbeitsumfelds und Negativem wird sehr viel mehr Gewicht beigemessen als Positivem.

     

    PRAXISTIPP | Steuern Sie der negativen Stimmungsmache entgegen. Entwickeln Sie mit Ihrem Team ein positives Mindset. Mindset ist der neudeutsche Begriff für Wahrnehmung und Denkweise. Beide beeinflussen unser Stresserleben fundamental. Viele Teams erkennen den Mehrwert darin und arbeiten an diesem Thema gut mit, wenn man ihnen erklärt, dass es für das Stresserleben im ganzen Leben (beruflich wie privat) von Vorteil ist. Man kann positive Erlebnisse aufschreiben lassen, ein Erfolgstagebuch oder einen Patientenlobkasten einführen. Nehmen Sie sich auf Teamsitzungen bewusst Zeit, Ziele zu kommunizieren und nicht nur das Negative zu benennen. Planen Sie Lob ein (etwas mehr, als sich für Sie natürlich anfühlt, ist vermutlich genau richtig) und die bewusste Wahrnehmung dessen, was gut gelaufen ist, und betonen Sie das. Fordern Sie auch freundlich-beharrlich von Ihren Mitarbeitern ein, zu benennen, was ihnen gut gefällt und was gut geklappt hat. Das ist Trainingssache, ähnlich wie im Fitnessstudio.