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  • ·Fachbeitrag ·Materialeinkauf im Wandel der Zeit

    Dentaldepot versus „Internetanbieter“: Nutzen Sie Ihr Einsparpotenzial beim Materialeinkauf?

    von Dr. Detlev Nies, Sachverständiger für die Bewertung von Arzt- und Zahnarztpraxen, praxisbewertung-praxisberatung.com

    | Gesetzliche Anforderungen im Rahmen von QM-Vorschriften an ein lückenlos funktionierendes Warenwirtschaftssystem einerseits und deutliche Preisunterschiede zwischen Dentaldepots und Internetanbietern andererseits haben den Materialeinkauf bei Zahnarztpraxen nachhaltig verändert. Daher stellt sich in vielen Zahnarztpraxen die Frage, ob es beim Materialeinkauf Einsparpotenzial gibt, das nicht genutzt wird, und ob eine (Um-)Organisation des Bestellwesens in Betracht kommt. |

    Es war einmal: Bestellung über das „zuständige“ Dentaldepot

    Früher war die Materialbestellung einfach: Alle paar Wochen kam ein Vertreter des Dentaldepots in der Praxis vorbei, hielt ein Schwätzchen an der Rezeption, verwöhnte die Helferinnen mit Pralinen, nahm die Bestellung entgegen und ging wieder. Zwei Tage später brachte ein Bote des Depots die bestellten Waren in die Praxis. Ab einem bestimmten Bestellvolumen gab es ein paar Prozent Treuerabatt. Gute „alte Zeit“? Nur bedingt: Der Vorteil der Überschaubarkeit des Bestellwesens wurde mit hohen Materialpreisen bezahlt:

    • Das Depot musste alle Materialien in einem Lager vorhalten, die Lagerhaltungskosten wurden auf den Verkaufspreis umgelegt.