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  • ·Krisenmanagement

    Die wichtigsten Schritte für einen erfolgreichen „Neustart“

    Bild:©Mohamed Hassan - pixabay.com

    von Christa Maurer, Kommunikation & Management, Lindau

    | Die „Coronakrise“ ist noch nicht überstanden und wird uns noch längere Zeit beschäftigen. Dennoch gilt es in Zahnarztpraxen, nach vorn zu blicken und die nächsten Schritte einzuleiten, um die bedrohliche wirtschaftliche Situation zu entschärfen. Die Krise überleben werden vor allem die Praxen, die besonnen und betriebswirtschaftlich handeln. Die folgenden Empfehlungen lassen sich auf drei Punkte reduzieren, die gleichermaßen wichtig sind: Liquidität sichern (1.), Mitarbeiter motivieren (2.) und Patienten reaktivieren (3.). |

    1. Liquidität sichern

    Nutzen Sie alle für Sie möglichen Angebote, um die finanzielle Situation zu erleichtern. Vermutlich haben Sie bereits über eine Vereinbarung mit Ihrem Vermieter bezüglich einer vorübergehenden Stundung der Praxismiete gesprochen. Auch Ihre Hausbank hat großes Interesse daran, dass Ihre Liquidität weiterhin aufrechterhalten bleibt. Gemeinsam mit Ihrem Berater sollten Sie sich über mögliche Stundungen, mittelfristige Umschuldungen, mögliche KfW-Kredite und sonstige kurzfristige Hilfen unterhalten.

     

    Vom Steuerberater helfen lassen

    Ihr Steuerberater ist in dieser Zeit ebenfalls ein unverzichtbarer Gesprächspartner. Mit ihm gemeinsam müssen Sie Maßnahmen ergreifen, um die finanziellen Folgen der „Coronakrise“ abzumildern. Viele Zahnärzte haben als eine Möglichkeit der Kompensation bereits Kurzarbeitergeld beantragt (siehe ZP 04/2020, Seite 10 ff.). Wenn nötig, können Sie den Zeitraum auch verlängern. Im Bedarfsfall können das bis zu 24 Monate sein.