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  • ·Fachbeitrag ·Investitionsrechnung

    Was spart ein Neugerät wirklich ein? - So hinterfragen Sie die Herstellerprospekte!

    von Dipl.-Kfm. StB Dirk Klinkenberg, CURATOR GmbH, Bergisch-Gladbach

    | Jeder Zahnarzt kennt es: Der neueste Werbeprospekt eines Geräteherstellers verspricht neben medizinischen Vorteilen auch Gewinnsteigerungen, die sich durch die Anschaffung des neuen Geräts erzielen lassen. Der Verkaufsprospekt enthält Beispielrechnungen. Doch wie hinterfragt man dies kritisch? Unsere „Was-wäre-wenn-Berechnungen“ zeigen anhand eines Beispiels, welche Auswirkungen selbst relativ geringe Abwandlungen haben können. Dem Grundgedanken der Berechnung liegt ein Herstellerprospekt für ein CEREC-Gerät zugrunde. |

    Vorüberlegungen

    Bevor man rechnet, sollten zwei Punkte bedacht werden: Gibt es ein vergleichbares Produkt von der Konkurrenz billiger? Oder - wenn es dieses Gerät sein soll: Ist es sinnvoll, das Gerät gebraucht zu kaufen, um das Investitionsrisiko zu senken? Die Suche nach Alternativen gilt auch für die Finanzierung.

     

    Ob sich eine Investition rechnet, wird stark von der wirtschaftlichen Nutzungsdauer beeinflusst. Neben der allgemeinen technischen Haltbarkeit sind hier z. B. die Kosten regelmäßiger Wartung und Instandhaltung zu berücksichtigen. Um das Risiko für Wartungs-/Instandhaltungskosten für den Zahnarzt zu mindern, werden häufig Full-Service-Wartungsverträge angeboten. So kann mit einer festen monatlichen Belastung kalkuliert werden. Ob sich der Abschluss eines Wartungsvertrags lohnt, muss individuell geprüft werden. Je nach Marktlage können Wartungsverträge sehr günstig sein, weil der Hersteller darüber einen Vorteil gegenüber Alternativgeräten im Markt platzieren will. Umgekehrt eröffnen solche Verträge dem Hersteller auch die Möglichkeit, weitere Erträge zu erwirtschaften.